Forum

Thema: "Krieg und Gewalt"


MaikG
03.09.2004 13:50
Gast
Mal ein ernstes Thema auf
dieser Page.

Gerade sehe ich im TV, die
Geiselbefreiung der Moskauer
Schule und stelle mir die
Frage: Warum versuchen sich
die Menschen selber zu
vernichten. Wenn ein Krieg
auf unseren Planeten
ausbricht, hat es immer mit
der Religion oder
Gebietseroberung bzw -
verteidigung zu tun.

Haben die Menschen nichts
anderes zu tun?! Klar, man
kann sagen "ich bin ja nicht
betroffen, der Krieg ist weit
weg", doch möchte ich mal
gerne eure Meinung zu diesen
Thema hören.

Denn täglich sieht man im TV
solche Bilder und es kann
auch in Deutschland nochmal
zu einen Krieg kommen.

Sjtoeregoere
03.09.2004 13:56
reg. Mitglied
meistens hat es mit Geld zu
tun, alles andere sind nur
Vorwände. Und ja, in
Deutschland kann (und
vermutlich wird) es auch
nochmal zu einem Krieg
kommen.

ob die Menschen nichts
anderes zu tun haben, ist die
falsche frage... haben sie
sicher, aber das ist
anstrengender, als einfach
einen Krieg anzuzetteln und
seine Probleme (Stagnation
etc.) so zu lösen

MaikG
03.09.2004 14:03
Gast
Aber es schafft doch nur mehr
Probleme. Das zeigt doch
schon die Vergangenheit. Ich
dachte immer das man aus
Fehlern lernt und nicht die
selben macht.

Sjtoeregoere
03.09.2004 14:19
reg. Mitglied
dachtest Du das wirklich?
Dann schau nochmal genauer
in der Vergangenheit... wann
haben menschen je aus ihren
Fehlern gelernt?

Aber Du hast natürlich recht.
Kriege führen zu gar nichts.

MichBeck
03.09.2004 14:51
Spion Team
tja das leidige Thema Krieg
Geld/Macht... für kein anderes Ding
sind je mehr Menschen gestorben

sei es relegiöse Macht,
Land/Grundbesitz oder eben in Macht
in seiner zählbarsten Form: Geld...
nie wird ein Menschenleben für
solche Leute mehr wert sein als
eine bloße Zahl, solange sich das
Geld auf ihren Konten vermehrt. Im
Irak waren die Deutschen noch groß
dabei, den Kopf zu schütteln und
einen tadelnden Blick aufzusetzen.
Aber in Tschetschenien passiert das
schon um ein vielfaches dezenter...
schliesslich kommt unser Öl ja
hauptsächlich von den Russen und
eben durch jene Pipeline um die es
in wahrheit geht, bei diesem konflikt.

Wenn man die Bilder gesehen hat,
wie die Russen Weihnachten &
Sylvester 1994/95 Grosny in Schutt
und Asche gelegt haben braucht man
sich über die Racheakte nicht zu
wundern. Die schwarzen Witwen, also
jene Selbstmordattentäterinnen die
derzeit vermehrt auf seiten der
Teschetschenen auftreten haben die
Russen ja quasi selbst für den
Gegner rekrutiert, in dem sie die
Männer und Kinder dieser Frauen in
Stücke geschossen, masakriert haben
und weiss der Geier. Wer immernoch
nicht kapiert hat, das Gewalt immer
nur Gegengewalt erzeugt und kein
Machtmensch je der christilichen
Forderung nach die andere Wange
hinhalten wird, der hat die letzten
Jahrhunderte scheinbar verschlafen.

Wenn irgendjemand jemandem
unbedingt zeigen muss. wie toll er
ist, warum schaffen es diese Typen
nicht, ihre KOnflikte im
Konferenzsaal auszutregen indem sie
sich gegenseit die Nasen blutig
schlagen? Niemals habe ich erlebt,
das die Politiker die Kriege selbst
ausgefochten haben, welche sie
angezettelt haben. Stets wurde es
auf dem Rücken der Zivilbevölkerung
zum "Wohle" der selbigen
ausgetragen und das ist meiner
Meinung nach ein Massenmord für den
sich die Politiker nur selten zu
rechtfertigen haben (Papa Roach -
getting away with murder)

In einem Krieg wird immer
gestorben, es gibt keinen einzigen
Krieg ohne Tote. Doch das erste was
in einem Krieg stirbt ist immer die
Menschlichkeit... und das nur weil
irgendwer glaubt einen Krieg
gewinnen zu können.

Milkalino
03.09.2004 16:30
Gast
Krieg ist aber auch fördernt
für die industrie. Wenn
deutschland wieder in den
krieg ziehn würde reguliert
sich ganz wie von geister
hand die Wwirtschaft +
Arbeitslosogkeit.(logischer
weise) Das heißt es geht uns
zu Kriegzeiten besser als zu
Friedenszeiten. Oder glaubt
ihr wir würden jetzt so leben
wenn es den 2 Weltkrieg nicht
gegeben hätte?

MichBeck
03.09.2004 16:37
Spion Team
und viele Autounfälle fördern die
Wirtschaft auch.. trotzdem kein
Grund sie gutzuheissen

Dreamrico
03.09.2004 17:24
Gast
... naja wenn es so weiter geht
dann gibt es bald die golden
2020-er!!! oder die total
vernichtung, aber naja... alles
wird gut

Shadow
03.09.2004 20:08
Gast
zum Thema kriege führen zu
nichts:

Kriege führen zu furchtbarem
Elend und Not für viele, aber
dennoch bin ich der
Überzeugung das kriege

nur für die Normalverbraucher
also uns furchtbar sind,

denn sie bringen Öl oder
andere Rohstoffe, sie Kurbeln
die Wirtschaft im Siegerland
kurzfristig und im Verlierer
Land nachhaltig an
und sie schaffen freie
Grundstücke der Gefallenen,
alles Dinge die Kriege für
Führungspersönlichkeiten
mehr als nur interessant
machen...
Für den Überlebenden
Normalverbraucher bedeuten
sie Hunger und Entbehrung,
einziges Positives daran: Zum
Beispiel unsere Grosseltern
sind bescheidener und
Sparsamer als z.B. die Alten
aus GrossBritanien...

Nun braucht aber die
Führungspersönlichkeit ja
einen Motor uns glauben zu
machen das währe sinnvoll,
denn sonst ginge Heinz und
Kunz ja nicht hin sich die
Rübe wegblasen zu lassen...

Grund : Die anderen sind
wertlos und wir sind besser
(1WK, 2 WK, Athenische und
Punische Kriege, Amerika
gegen Vietnam, Amerika
gegen UDSSR oder
andersrum, Russland gegen
Afghanistan, Serben gegen
Kroaten etc.)

Begründung für Grund:

Na weil wir an irgendeinen
Gott glauben und die anderen
nicht, aber unserer ist besser

Oder: Herkunft(we are the
greatest democracy, wir sind
die Führungsrasse oder weiss
der Teufel was )
Im Falle Bush sogar 1. plus 2.
zusammen...

Oder: Die anderen sind eine
grosse Gefahr weil sie uns
alles wegnehmen wollen also
müssen wir zuerst zu hauen
(Meist bei
Entwicklungsländern Afrikas
oder kommunistisch regierten
Ländern wo die bösen
Kapitalisten der
Arbeiterklasse wieder alles
erworbene klauen wollen
sollen)

Und so weiter und soweiter...

Und obwohl es so klar vor
Augen liegt schaffen sie es
wieder jedes Mal die Massen
hinzuschicken

Und also war der grösste
Fehler der marxistisch
leninistischen Theorie: Sie
gingen vom gebildeten
ursprünglich guten Menschen
aus und vergassen das der
Mensch ein Raubtier ist, das
gefährlichste auf Erden was
sogar Artgenossen anfällt und
unersättlich nach mehr strebt
auch wenn es satt ist...

MichBeck
03.09.2004 20:15
Spion Team
klingt alles soweit richtig... aber
in einem Punkt muss ich
widersprechen.. der Mensch ist kein
Raubtier.. ein Raubtier jagt um zu
überleben, ein Raubtier nimmt nur
das, was es zum leben braucht...

beim Menschen geht es meist aber
nicht um das was man zum leben
braucht sondern um den Überfluss um
Bequemlichkeit und Luxus.. das ist
es was uns garantiert nicht zu
einem Raubtier macht.. Raubtiere
fügen sich in den Kreis des
Lebens.. der Mensch erhebt sich darüber

Shadow
03.09.2004 20:35
Gast
@michbeck nicht ganz richtig
raubtiere töten auch aus
Konkurrenzzwängen...

Löwen zum beispiel töten
hyänen wo sie sie erwischen
auch Hyänenjunge und lassen
sie dann liegen, weil sie
deren Nahrungsgründe
bedrohen...

MichBeck
03.09.2004 20:36
Spion Team
also um zu überleben richtig?

Milkalino
03.09.2004 21:17
Gast
das ist alles ein
teufelskreislauf

H_Rosskie
03.09.2004 21:24
Gast
das leben?

*hrhr*

Milkalino
03.09.2004 21:34
Gast
das auch

Shadow
03.09.2004 21:37
Gast
naja michbeck sogesehen
gibts kriee ja auch damit das
Überleben der nachkommen
einiger sich daran
bereichernder Personen
gesichert wird ...


Sjtoeregoere
03.09.2004 21:39
reg. Mitglied
aber an wem wollen sie sich
bereichern, wenn sie alle
töten? Finde nicht, dass man
Krieg damit erklären kann.
Krieg ist einfach nur das
billige Mittel des kleinen
Mannes, Konflikte zu lösen.
Und natürlich geht es
hauptsächlich um Geld. Und
darum, sich über andere
Menschen so sehr zu erheben,
dass man meint, man kann
sie einfach töten.

Shadow
03.09.2004 22:10
Gast
@sjtoere na es sterben ja nie
alle, selbst in japan soll es
noch Menschen geben und
bereichert wird sich an dem
was die gestorbenen
Hinterlassen... zum beispiel Öl

Wenns einer nich rausrücken
will, dann wird er abgemurkst
ganz inoffiziell und einer
eingesetzt der es rausrückt
siehe Kuweit... oder Iran Irak
erst war der Sadam Usa's
best friend gegen den Ayatolla

Und dann wollte der einfach
das Öl nich rausrücken und
schon war er Staatsfeind
nummer eins, was folgt waren
Handelsboykott usw. wegen
Menschenrechtsverletzungen
die vorher keinen
Interessierten und Giftgas
was an Kurden verabreicht
wurde so wird gemunkelt
wurde auch nicht im Irak
produziert sondern in Usa

Anmerkung: das war alles
noch vor dem 11. September

Und Da muss ich dir auch
widersprechen Krieg war noch
nie Mittel des kleinen
Mannes, sondern immer ein
Privileg der Herrscher, siehe
Mittelalter etc...
Der kleine Mann durfte da ja
sogar noch nicht mal ein
Schwert besitzen damit sich
die Bauern nicht gegen die
Herrscher erheben konnten...

Sjtoeregoere
03.09.2004 22:27
reg. Mitglied
mit "kleiner Mann" meine ich
auch nicht den herkömmlichen
einfachen Bürger, sondern
den geistig, moralisch und
intellektuell kleinen Mann. Die
Würmer, die nur an die Macht
kommen, weil sie keinerlei
Gewissen haben, was sie
davon abhält, alles
auszuschalten, was sich um
sie herum bewegt.

Shadow
03.09.2004 22:29
Gast
aso