Arme Angels: Bohlen verreißt deutschen Grand-Prix-Beitrag
Kolumne
27.05.2008
Dieter Bohlen kann seine Meinung einfach nicht bei sich behalten. "Alle anderen Teilnehmer haben besser gesungen", urteilt der 54-jährige Experte. Er selbst weiß natürlich am besten, wie man den Grand Prix gewinnt!
Dieter Bohlens Lästereien ist man mittlerweile gewohnt. Bei seiner Kritik an den No Angels bleibt er allerdings deutlich unter seinen Möglichkeiten. Er sei "erschrocken" gewesen, dass die Sängerinnen die Töne teilweise nicht getroffen hätten. "Man muss leider klar sagen, dass das Ergebnis gerecht ist", befand er am Dienstag gegenüber der BILD.
Didis Masterplan
Zum Glück ist Bohlen nicht nur ein erfahrener Kritiker, sondern auch erfolgreicher Musikproduzent. Und wie es der Zufall will, hat er für den nächsten Grand Prix schon einen Vier-Punkte-Plan parat:
1. Wahrscheinlichkeitsrechnung
Zunächst solle ein einzelner Interpret antreten. "Dann ist die Wahrscheinlichkeit viel geringer, dass sich ein Fehler einschleicht." Das ist Bauernschläue par excellence.
2. Dudelfaktor
Bohlen zufolge braucht der Grand-Prix-Song einen hohen Wiedererkennungswert. Schließlich könnten die Zuschauer das Lied nur einmal hören und müssten dann gleich abstimmen. Zum Glück weiß der "You're my heart, you're my soul"-Sänger, wie sowas geht. Wenn ich einen Bohlen-Song im Radio höre, weiß ich sofort, wo der Aus-Knopf ist.
3. Mehr Casting!
Bei der nationalen Vorauswahl sollten nach Bohlens Ansicht mehr als fünf Kandidaten ins Rennen gehen. "Es muss länger und intensiver gesucht und gesiebt werden. Nur dann kommt am Ende der optimale Interpret mit dem optimalen Titel heraus", findet er. Wenn uns da mal nicht eine neue Castingshow ins Haus steht - mit Dieter in der Jury ...
4. Bohlenreform
Er hat aber auch wirklich an alles gedacht: Für den Grand Prix schlägt Bohlen ein neues Abstimmungsverfahren vor. "Es kann doch nicht sein, dass Zwergen-Länder wie Andorra und San Marino die gleiche Stimme haben wie Deutschland und Russland", kritisierte er.
Da hat er natürlich recht. Aber es kann doch auch nicht sein, dass immer dieselben Leute in die BILD kommen, nur weil sie mal wieder laut denken.
chris
Dieter Bohlen kann seine Meinung einfach nicht bei sich behalten. "Alle anderen Teilnehmer haben besser gesungen", urteilt der 54-jährige Experte. Er selbst weiß natürlich am besten, wie man den Grand Prix gewinnt!
Dieter Bohlens Lästereien ist man mittlerweile gewohnt. Bei seiner Kritik an den No Angels bleibt er allerdings deutlich unter seinen Möglichkeiten. Er sei "erschrocken" gewesen, dass die Sängerinnen die Töne teilweise nicht getroffen hätten. "Man muss leider klar sagen, dass das Ergebnis gerecht ist", befand er am Dienstag gegenüber der BILD.
Didis Masterplan
Zum Glück ist Bohlen nicht nur ein erfahrener Kritiker, sondern auch erfolgreicher Musikproduzent. Und wie es der Zufall will, hat er für den nächsten Grand Prix schon einen Vier-Punkte-Plan parat:
1. Wahrscheinlichkeitsrechnung
Zunächst solle ein einzelner Interpret antreten. "Dann ist die Wahrscheinlichkeit viel geringer, dass sich ein Fehler einschleicht." Das ist Bauernschläue par excellence.
2. Dudelfaktor
Bohlen zufolge braucht der Grand-Prix-Song einen hohen Wiedererkennungswert. Schließlich könnten die Zuschauer das Lied nur einmal hören und müssten dann gleich abstimmen. Zum Glück weiß der "You're my heart, you're my soul"-Sänger, wie sowas geht. Wenn ich einen Bohlen-Song im Radio höre, weiß ich sofort, wo der Aus-Knopf ist.
3. Mehr Casting!
Bei der nationalen Vorauswahl sollten nach Bohlens Ansicht mehr als fünf Kandidaten ins Rennen gehen. "Es muss länger und intensiver gesucht und gesiebt werden. Nur dann kommt am Ende der optimale Interpret mit dem optimalen Titel heraus", findet er. Wenn uns da mal nicht eine neue Castingshow ins Haus steht - mit Dieter in der Jury ...
4. Bohlenreform
Er hat aber auch wirklich an alles gedacht: Für den Grand Prix schlägt Bohlen ein neues Abstimmungsverfahren vor. "Es kann doch nicht sein, dass Zwergen-Länder wie Andorra und San Marino die gleiche Stimme haben wie Deutschland und Russland", kritisierte er.
Da hat er natürlich recht. Aber es kann doch auch nicht sein, dass immer dieselben Leute in die BILD kommen, nur weil sie mal wieder laut denken.
chris
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