Frauenzeitschriften machen schlechte Laune
City- & Szenenews
01.04.2009
Schminktipps, Frisurentrends, Diättricks und Modehighlights: Was Frauen eigentlich glücklich machen sollte, hat nach einer neuen Studie einen gegenteiligen Effekt: Nach dem Lesen einer Frauenzeitschrift ist die Laune bei den Leserinnen oft schlechter als zuvor.
Durchgeführt wurde die Studie unter der Leitung von Annemarie Rettenwender an der Universtität Innsbruck. Rettenwender hatte ganz persönliche Gründe für die Erhebung: "Die Idee zur Studie hatte ich, weil ich selbst an mir beobachtet habe, dass ich nach dem Lesen von Frauenzeitschriften meist schlechter gelaunt bin als vorher", sagte sie gegenüber der Zeitung "Die Welt".
Für die Studie seien die teilnehmenden Frauen in zwei Gruppen aufgeteilt worden. Eine Gruppe habe klassische Frauenzeitschriften zu lesen bekommen, die andere habe in populärwissenschaftlichen Journalen geschmökert. Anschließend, so die "Welt" weiter, seien den Teilnehmerinnen Fragen zu ihrem Befinden gestellt worden. "Wie ist Deine Stimmung?" und "Wie zufrieden bist Du mit Deinem Körper?" wurden die Frauen gefragt.
Vergleich macht unglücklich
Das Ergebnis war eindeutig: Frauen, die von Klatsch, Mode und Stylingtipps gelesen hatten, fühlten sich deutlich schlechter und unzufriedener als jene, die sich zuvor mit wissenschaftlichen Themen auseinandergesetzt hatten. "Im Vergleich mit der perfekten Figur, dem wallenden Haar und den weißen Zähnen fühlten sich die Leserinnen als Verlierer", fasst die "Welt" die Effekte auf die Teilnehmerinnen zusammen. Die Tipps zu Karriere und Beziehung haben einen ähnlichen Effekt.
Frauen werden nichtsdestrotz weiterhin Frauenzeitschriften lesen. Selbst wenn es einem schlecht gehe, vergleiche man sich gern mit anderen Menschen, meint auch Studienleiterin Rettenwender.
(sh)
Schminktipps, Frisurentrends, Diättricks und Modehighlights: Was Frauen eigentlich glücklich machen sollte, hat nach einer neuen Studie einen gegenteiligen Effekt: Nach dem Lesen einer Frauenzeitschrift ist die Laune bei den Leserinnen oft schlechter als zuvor.
Durchgeführt wurde die Studie unter der Leitung von Annemarie Rettenwender an der Universtität Innsbruck. Rettenwender hatte ganz persönliche Gründe für die Erhebung: "Die Idee zur Studie hatte ich, weil ich selbst an mir beobachtet habe, dass ich nach dem Lesen von Frauenzeitschriften meist schlechter gelaunt bin als vorher", sagte sie gegenüber der Zeitung "Die Welt".
Für die Studie seien die teilnehmenden Frauen in zwei Gruppen aufgeteilt worden. Eine Gruppe habe klassische Frauenzeitschriften zu lesen bekommen, die andere habe in populärwissenschaftlichen Journalen geschmökert. Anschließend, so die "Welt" weiter, seien den Teilnehmerinnen Fragen zu ihrem Befinden gestellt worden. "Wie ist Deine Stimmung?" und "Wie zufrieden bist Du mit Deinem Körper?" wurden die Frauen gefragt.
Vergleich macht unglücklich
Das Ergebnis war eindeutig: Frauen, die von Klatsch, Mode und Stylingtipps gelesen hatten, fühlten sich deutlich schlechter und unzufriedener als jene, die sich zuvor mit wissenschaftlichen Themen auseinandergesetzt hatten. "Im Vergleich mit der perfekten Figur, dem wallenden Haar und den weißen Zähnen fühlten sich die Leserinnen als Verlierer", fasst die "Welt" die Effekte auf die Teilnehmerinnen zusammen. Die Tipps zu Karriere und Beziehung haben einen ähnlichen Effekt.
Frauen werden nichtsdestrotz weiterhin Frauenzeitschriften lesen. Selbst wenn es einem schlecht gehe, vergleiche man sich gern mit anderen Menschen, meint auch Studienleiterin Rettenwender.
(sh)
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