Die Ladies sind nicht zu schlagen

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Die 1. Damenmannschaft des EBC Rostock, 2. Regionalliga Nord
09.02.2010

Nach zwei ausgefallenen Spielen trumpften die EBC Ladies am Wochenende in Kiel auf. Der Heißhunger auf einen Sieg war ihnen regelrecht anzumerken. Die Herren, mit nur acht Spielern beim VFB Hermersdorf angereist, konnten dagegen diesen Nachteil nicht wettmachen.

Die letzten zwei Spiele der EBC-Ladies mussten wetterbedingt leider abgesagt werden, umso mehr brannten sie am vergangenen Wochenende darauf, das Parkett zu erobern. Am Samstag wartete auf die EBC-Ladies der Gegner in Kiel, den die Rostockerinnen in der Hinrunde im Heimspiel souverän mit 79:55 besiegt hatten.

Auf dem Weg zum Aufstieg

Für den Kieler TB, den derzeit Viertplatzierten der 2. Regionalliga Nord, stand im Kampf um den Klassenerhalt viel auf dem Spiel. Allerdings gelang es den Gastgeberinnen trotz ihres beherzten Engagements nicht, die Siegesserie der EBC-Ladies zu stoppen. Die angereisten Gäste aus Rostock konnten auch in diesem Spiel ihre Überlegenheit in der Liga unterstreichen und gewannen mit 80:52.

Nach einem grandiosen Start ins erste Viertel, das die Rostocker Basketballerinnen mit 24:05 für sich entscheiden konnten, litt das weitere Spiel phasenweise unter Nachlässigkeiten der späteren Siegerinnen. Dennoch gelang es den Kielerinnen nur das zweíte Viertel knapp für sich zu entscheiden.

Der Sieg der Hanseatinnen war dadurch zu keiner Zeit gefährdet. Das Ziel, am Ende der Saison als Tabellenerster in die 1. Regionalliga aufzusteigen, scheint kaum noch zu verfehlen.

Acht Spieler waren zu wenig

Die 1.Herren des EBC Rostock waren am Samstag zu Gast beim VfB Hermsdorf. Mit nur acht Spielern angereist konnte der EBC am Ende nicht die entscheidenden Mittel zum Sieg in Hermsdorf finden. Durch den Ausfall von zwei Spielern der ersten Fünf, ging die Mannschaft außerdem mit einer stark veränderten Startaufstellung ins Spiel.

Zwar konnten die Rostocker das erste Viertel noch knapp für sich entscheiden und sie führten auch noch kurz vor dem Halbzeitpfiff, dann aber wurden zunehmend Lücken in der Defensive offenbar.

Der Endstand von 81:72 war dabei vor allem dem Kampfeswillen und Einzelaktionen der Rostocker zu verdanken, die damit wenigstens im direkten Vergleich zu den Gegnern besser dastehen.

Dennoch war Kapitän Arne Ritter nach dem Spiel der Ansicht, man hätte die Partie trotz der Ausfälle gewinnen können. Für die Zukunft sei es wichtig, mehr Einsatz zu zeigen und sich wieder auf das Mannschaftsgefühl zu besinnen.

(pb)
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