Erstmals Kommunikation mit Wachkoma-Patienten
City- & Szenenews
06.02.2010
Werden wir Zeuge eines medizinischen Durchbruchs? Britischen und belgischen Forschern gelang es jetzt, über eine Hirn-Scan-Methode mit vegetativen Wachkoma-Patienten zu kommunizieren.
Für gewöhnlich sind Wachkoma-Patienten vollständig von der Außenwelt abgeschottet. Ohne jede Möglichkeit, sich anderen mitzuteilen. Ist das jetzt Geschichte?
Wachkoma-Patienten sind Gefangene ihrer selbst. Ihr Zustand ist vegetativ: sie sind zwar bei vollem Bewusstsein, können das aber aufgrund einer Hirnschädigung nicht zeigen. Wie BBC berichtet, macht eine neue Hirn-Scan-Methode es jetzt jedoch möglich, mit einem betroffenen Patienten zu kommunizieren!
Einem Team von Forschern ist diese Art von Kommunikation kürzlich gelungen. Dem Patienten wurden Fragen gestellt - welche dieser tatsächlich beantwortete! Das Gehirn wurde durch die Scan-Methode sichtbar gemacht; die Antworten "Ja" und "Nein" ließen sich daran erkennen, dass bestimmte Teile des Gehirn vom Patienten stimuliert wurden.
Steht die Medizin damit vor einem grundlegenden Durchbruch? Wachkoma-Patienten können von nun an Auskunft über ihr Befinden geben - und ihre Behandlung somit bedeutend erleichtern.
(nm)
Werden wir Zeuge eines medizinischen Durchbruchs? Britischen und belgischen Forschern gelang es jetzt, über eine Hirn-Scan-Methode mit vegetativen Wachkoma-Patienten zu kommunizieren.
Für gewöhnlich sind Wachkoma-Patienten vollständig von der Außenwelt abgeschottet. Ohne jede Möglichkeit, sich anderen mitzuteilen. Ist das jetzt Geschichte?
Wachkoma-Patienten sind Gefangene ihrer selbst. Ihr Zustand ist vegetativ: sie sind zwar bei vollem Bewusstsein, können das aber aufgrund einer Hirnschädigung nicht zeigen. Wie BBC berichtet, macht eine neue Hirn-Scan-Methode es jetzt jedoch möglich, mit einem betroffenen Patienten zu kommunizieren!
Einem Team von Forschern ist diese Art von Kommunikation kürzlich gelungen. Dem Patienten wurden Fragen gestellt - welche dieser tatsächlich beantwortete! Das Gehirn wurde durch die Scan-Methode sichtbar gemacht; die Antworten "Ja" und "Nein" ließen sich daran erkennen, dass bestimmte Teile des Gehirn vom Patienten stimuliert wurden.
Steht die Medizin damit vor einem grundlegenden Durchbruch? Wachkoma-Patienten können von nun an Auskunft über ihr Befinden geben - und ihre Behandlung somit bedeutend erleichtern.
(nm)
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