Gewalt in Deutschland auf dem Vormarsch
City- & Szenenews
22.05.2008
Wird Deutschland immer gewalttätiger, brutaler und skrupelloser? Die aktuelle Kriminalitätsstatistik zeigt ein erschütterndes Bild. Eine schlecht ausgerüstete Polizei kämpft verzweifelt gegen die Welle der Gewalt.
Der Chef der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Konrad Freiberg, warnt vor wachsender Gewalt in Deutschland. Es gebe täglich ungefähr 1600 Gewaltdelikte bundesweit, davon rund 70 Übergriffe auf Polizisten, sagte Freiberg anlässlich der jüngsten Kriminalstatistik 2007 am Donnerstag im ZDF-"Morgenmagazin".
Das mache deutlich, dass es eine gefährliche Entwicklung gebe. Zwar sei in vielen Bereichen, darunter auch bei Sexualdelikten, die Sensibilität in der Bevölkerung größer als noch vor einigen Jahren. Aber schwere Gewaltstraftaten seien schon immer angezeigt worden. Die Zunahme in diesem Bereich sei tatsächlich vorhanden.
Auch bei Straftaten im Internet, etwa bei Kinderpornographie, ist laut Freiberg eine Zunahme an Delikten zu verzeichnen. Dort fänden sich mittlerweile "Tausende von Tätern". Generell sei das Internet ein Kommunikationsforum für viele Straftaten, darunter Kinderpornographie, Terrorismus und Geldwäsche. Deswegen müsse die Polizei technisch besser ausgerüstet werden.
"Das ist völlig unzureichend, was die Polizei da zur Verfügung hat", sagte Freiberg. Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble und Brandenburgs Innenminister Jörg Schönbohm (beide CDU) stellen heute in Berlin die Kriminalstatistik 2007 vor.
(ddp/AG)
Wird Deutschland immer gewalttätiger, brutaler und skrupelloser? Die aktuelle Kriminalitätsstatistik zeigt ein erschütterndes Bild. Eine schlecht ausgerüstete Polizei kämpft verzweifelt gegen die Welle der Gewalt.
Der Chef der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Konrad Freiberg, warnt vor wachsender Gewalt in Deutschland. Es gebe täglich ungefähr 1600 Gewaltdelikte bundesweit, davon rund 70 Übergriffe auf Polizisten, sagte Freiberg anlässlich der jüngsten Kriminalstatistik 2007 am Donnerstag im ZDF-"Morgenmagazin".
Das mache deutlich, dass es eine gefährliche Entwicklung gebe. Zwar sei in vielen Bereichen, darunter auch bei Sexualdelikten, die Sensibilität in der Bevölkerung größer als noch vor einigen Jahren. Aber schwere Gewaltstraftaten seien schon immer angezeigt worden. Die Zunahme in diesem Bereich sei tatsächlich vorhanden.
Auch bei Straftaten im Internet, etwa bei Kinderpornographie, ist laut Freiberg eine Zunahme an Delikten zu verzeichnen. Dort fänden sich mittlerweile "Tausende von Tätern". Generell sei das Internet ein Kommunikationsforum für viele Straftaten, darunter Kinderpornographie, Terrorismus und Geldwäsche. Deswegen müsse die Polizei technisch besser ausgerüstet werden.
"Das ist völlig unzureichend, was die Polizei da zur Verfügung hat", sagte Freiberg. Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble und Brandenburgs Innenminister Jörg Schönbohm (beide CDU) stellen heute in Berlin die Kriminalstatistik 2007 vor.
(ddp/AG)
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