Tödliches Beziehungsdrama

© fdenb
20.09.2010

Es ist ein grausamer Amoklauf, der am Montagmorgen die Meldungen der deutschen Medien bestimmt: Eine 41-jährige Frau tötete drei Menschen, ehe sie selbst von der Polizei mit einem tödlichen Schuss gestoppt wurde.

Kreisstadt Lörrach in Baden-Württemberg. Eine Wohnung eines Mehr-
familienhauses in der dortigen Innenstadt wurde am Sonntagabend zum Ausgangspunkt eines Blutbades, das unschuldige Menschen mit dem Leben bezahlen mussten.

Eine 41-jährige Rechtsanwältin begann in der Wohnung ihres Ehemannes plötzlich einen tödlichen Amoklauf: Zuerst erschoss sie ihren Mann, ehe sie auch den gemeinsamen Sohn tötete. Anschließend verschüttete die Täterin Brand-
beschleuniger in der Wohnung, woraufhin ein Feuer ausbrach und eine heftige Explosion folgte. 15 weitere Bewohner des Mehrfamilienhauses erlitten dabei schwere Rauchgasvergiftungen.

Währenddessen stürmte die Anwältin in das gegenüberliegende Elisabethen-Krankenhaus, wo sie auf zwei Passanten schoss, die sich zufällig vor dem Gebäude aufgehalten hatten. Einen der Passanten traf eine Kugel in den Rücken; der zweite Passant erlitt einen Streifschuss.

Daraufhin setzte die Frau ihren Amoklauf in der gynäkologischen Abteilung der Klinik fort. Mit einem Messer, das sie neben der Schusswaffe bei sich getragen hatte, tötete sie dort einen Pfleger. Kurz darauf trafen die ersten Polizisten im Krankenhaus ein - und beendeten mit einem kurzen Schusswechsel, der die Frau tötete und zudem einen Beamten verletzte, das Blutbad. "Durch ihr beherztes Eingreifen haben die eingesetzten Beamten Schlimmeres verhindert", sagte der baden-württembergische Landespolizeipräsident Wolf Hammann gegenüber dem SWR.

"Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren"

Die Polizei geht derzeit fest von einer Beziehungstat aus. Wie die Süddeutsche weiter berichtet, ist allerdings, abgesehen von dem Alter der Täterin, noch keine der getätigten Angaben polizeilich bestätigt worden. Die möglichen Motive der Amok-
läuferin werden derzeit mit Nachdruck von Ermittlern untersucht. "Die Ermittlungen laufen natürlich auf Hochtouren", erklärte kürzlich der zuständige Polizeibeamte. Erkenntnisse, die möglicherweise aus diesen Ermittlungen gewonnen werden, sollen am Nachmittag im Rahmen einer Pressekonferenz mitgeteilt werden.

(nm)
16
Kommentare insgesamt

Tanne83
20.09.2010 10:39
Gast
die finden doch bestimmt böse musik und killerspiele auf dem rechner von ihr

Steffen H.
20.09.2010 10:42
Gast
War ind er Zeitung nicht die Rede von einem Mann und einer Tochter ?

Wie kommt eine Frau bitte an eine "Maschinenpistole" ? Und dann waren im Krankenhaus noch massenhaft 6mm Munition?

Steffen H.
20.09.2010 10:44
Gast
Korregiere: "Frau und Kind"

Nun J.
20.09.2010 10:50
Gast
es ist leider immer wieder da selbe wie solche dinge entstehen:

der eine hat leute die zu ihm halten, der andere nicht.

wenn irgendwas passiert wird nicht nach den ursachen geschaut sondern verurteilt. so steht dann der eine allein da und sieht sich noch mit den vorwürfen der anderen konfrontiert und rastet aus.

es gibt viel was verhindert werden könnte.

siehe die anderen sache mit den amokläufen.. meist wird den tätern nicht zugehört, sie werden verachtet, gemobbt und so weiter.

man muss ich immer auch anschauen "wie es dazu kommen konnte"

Peter P.
20.09.2010 11:32
reg. Mitglied
waffen kriegt man sehr schnell mit den richtigen kontakten

ich denke auch das es um das "warum" gehen sollte, da findet man dann sicher auch den grund

Norman Habichnicht
20.09.2010 12:18
reg. Mitglied
die welt wird immer kranker, die hemmschwellen sinken ins bodenlose, die leute drehen halt einfach ab. keiner interessiert sich für probleme anderer, man verschwindet einfach in seinem alltag und steht alleine da. Jeder ist nur auf sich bedacht...naja es wird noch viel schlimmer werden. die spitze des eisberges ist noch nicht erreicht.

Chris T.
20.09.2010 12:24
Gast
Das ist nur ein subjektives Empfinden, das hat mit Objektivität nichts zu tun! Was meinst du, wie friedlich diese Welt da draussen ist, wenn man keine Nachrichten hört!?

Icke o.
20.09.2010 13:00
Gast
wenn eine frau sowas tut , sogar ihr eigenes kind umbringt, dann steckt da sicher ne menge hinter.. aber wir werden ja sicher bald alles bis ins detail wissen ..

Bull S.
20.09.2010 14:18
Gast
oh man scheiße...
wie kann man so sein?
was muss da nur geschehen sein man Ö.ö
heftig...

Skip !.
20.09.2010 15:55
Gast
Vielleicht hatte der Mann den Müll mal wieder nicht runtergebracht ...
16
Kommentare insgesamt
weitere Nachrichten aus der Kategorie „“:
Immer noch keinen Partner gefunden? Am 01. November veranstaltet das Singleportal MV-Spion.de zusammen mit der Firma BM Event das größte Flirt- und Singleevent "La Boum" in Rostock. Dafür wird die Allround Arena Rostock in eine gigantische Single Arena umgewandelt. » mehr lesen
Der Regenbogen-Verein für Schwule und Lesben in der Hansestadt Stralsund wird am 17.Mai 2012, am Internationalen Tag gegen Homophobie, die Regenbogenfahre im Ostseebad Binz hissen, das ist die gute Nachricht » mehr lesen
Diskriminierung oder lediglich polizeiliche Erfahrung? Weil ihn ein Bundespolizist aufgrund seiner Hautfarbe kontrollierte, erstattete ein dunkelhäutiger Deutscher Anzeige - und verlor. » mehr lesen