Hansa Rostock und die Wissenschaft

Uni Rostock, © Darkone
13.06.2011

Der Hansa Rostock und die Universität Rostock setzen auf Kooperation. In engerer Zusammenarbeit will man die Region stärken und sieht Vorteile für beide Seiten.

Es ist beschlossene Sache: Der FC Hansa Rostock und die Rostocker Universität arbeiten künftig enger zusammen. Festgehalten wurde das, wie NNN.de berichtete, in einem Kooperationsvertrag, den der Vorstandsvorsitzende des Fußball-Zweitligisten Bernd Hofmann und Unirektor Prof. Wolfgang Schareck vergangene Woche unterzeichneten. "Wir wollen Werte vermitteln", erklärte Hofmann und meinte solche wie Toleranz, Fairness, Leistungsfähigkeit und Wettbewerb.

Beide Seiten wollen im sportlichen und wirtschaftlichen Bereich voneinander profitieren. Schon jetzt entwickeln viele Studenten in Praktika, durch Nebentätigkeiten als Kassierer, Ordner oder Hostessen, aber natürlich auch als Zuschauer eine enge Bindung an den Verein. Fördern will Hansa das durch Sonderrabattaktionen zu ausgewählten Partien. "Damit stärken wir die Heimmacht des Clubs, die wir in den schweren Spielen der Zweiten Liga gut gebrauchen können", so Hoffmann.
Anders herum stammen die Mannschaftsärzte von Hansa aus der Uniklinik. Hier sei eine Ausweitung etwa im sportpsychologischen Bereich oder im Mediatraining möglich, erklärt Schareck.

Gemeinsame Auftritte für die Region

Wichtig ist den Partnern der gemeinsame öffentliche Auftritt, etwa bei der Saisoneröffnung. Auf dem Campus-Tag der Universität, den Tagen der offenen Tür oder dem Family Day werden sich beide Seiten jeweils mit eigenen Infoständen präsentieren. "Wir wollen gemeinsam zur sichtbaren Stärkung des Standortes Rostock und Mecklenburg-Vorpommern beitragen", sagt Hofmann. Schließlich verbinde Hansa und die Uni eine gemeinsame Verantwortung für die Region.

"Wir sehen darin die große Chance, etwas mehr Wissenschaftlichkeit in den Verein zu bringen", erklärt Hansa-Vorstand Dr. Peter Zeggel. Er denke dabei an alle Bereiche, im Speziellen an den der Statistik. Es gebe etwa ein Defizit bei der Analyse der Zuschauerstruktur oder des wirtschaftlichen Nutzens von Heimspielen für die Stadt.

(pb)

1
Kommentar insgesamt

Born
16.06.2011 17:18
reg. Mitglied
Gute Sache für die Studenten!!!!
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