Freunde und Singles in Mecklenburg-Vorpommern

Alle gegen Hundetötungslager!!
42, Rostock
Schreie in dunkler Nacht!
Gefesselt liegt er im Labor
mit zwei Klammern tief im Ohr
in der Nase steckt ein Schlauch
aufgeschlitzt sein kleiner Bauch
seine aufgerissnen Augen
sind verbrüht durch Seifenlaugen
sehen kann er längst nicht mehr
und sein Atem geht so schwer
damit der Mensch noch besser riecht
er zu Tode langsam siecht
seine Qual wird ignoriert
weiter experimentiert
dabei hat er nie geraucht
hat kein Kosmetika gebraucht
nie eine Creme und Parfüm
doch für dies alles quält man ihn
Schreie in dunkler Nacht
Seine Schreie hört man nicht
denn man hat ihm einfach schlicht
auf des Herrn Professors Bitten
seine Stimmbänder zerschnitten
und das Gift in seinen Wunden
hat die Lebenskraft zerschunden
rasch steckt man ihm gar nicht faul
noch zwei Zwingen tief ins Maul
sinnlos wird dann noch probiert
wie auf Gift er reagiert
als die Säure ihn zerfrisst
der Tierversuch gelungen ist
sein Martyrium ist vorbei
und man wirft ihn 1,2,3
in den Ofen so wie Dreck
er erfüllte seinen Zweck
Schreie in dunkler Nacht
haben die Wut entfacht
und ich fühle den Schmerz
es zerreisst fast mein Herz Schreie in dunkler Nacht
Zum Wohl der Menschheit sagen sie
für Wissenschaft und Pharmazie
als Folterknechte unserer Zeit
spielen sie das Spiel der Grausamkeit
das Gesetz für Massenmord
spühlt ihre letzte Ehre fort
Pharmaglanz der neuen Zeit
er verblüht im Totenkleid
nutzlos sterben voller Qual
fernab von Ethik und Moral
täglich tausend ohne Sinn
und für den Schwachsinn nur dahin
für Profit und Arroganz
kalter Zeit und Ignoranz
die millionenfache Qual
und das alles ist legal
Schreie in dunkler Nacht
haben mich wach gemacht
Tausend Visionen aus Eis
und ein Wimmern ganz leis!
11.12.2010 - 23:21 Uhr
42, Rostock
"ICH HATTE DICH LIEB" †

Am Morgen bist du sehr früh aufgestanden
und hast die Koffer gepackt.
Du nahmst meine Leine, was war ich glücklich...
Noch ein kleiner Spaziergang vor dem Urlaub, Hurra!
Wir fuhren mit dem Wagen
und du hast am Strassenrand gehalten.
Die Tür ging auf
und du hast einen Stock geworfen.
Ich lief und lief, bis ich den Stock gefunden
und zwischen meinen Zähnen hatte,
um ihn dir zu bringen.
Als ich zurückkam, warst du nicht mehr da!
In Panik bin ich in alle Richtungen gelaufen,
um dich zu finden,
aber ich wurde immer schwacher.
Ich hatte Angst und großen Hunger.
Ein fremder Mann kam,
legte mir ein Halsband um
und nahm mich mit.
Bald befand ich mich
in einem Käfig und wartete dort
auf deine Rückkehr.
Aber du bist nicht gekommen.
Dann wurde mein Käfig geöffnet,
nein, du warst es nicht ...
es war der Mann, der mich gefunden hatte.
Er brachte mich in einen Raum ...
es roch nach Tod!
Meine Stunde war gekommen.
Geliebtes Herrchen,
ich will, das du weißt,
das ich mich trotz allen
Leidens, das du mir angetan hast,
immer noch an dein Bild erinnere.
Und falls ich noch einmal auf die Erde zurückkommen könnte ...
ich würde auf dich zulaufen, denn ...
† ICH HATTE DICH LIEB †

Diese traurige Geschichte stammt
aus einer belgischen Zeitung mit der
Bitte, sie zu verbreiten.
Wenn mit dieser Geschichte
auch nur ein einziger Hund
vor so einem Schicksal bewahrt wird,
ist schon viel gewonnen.
Ein Mensch, der mehr nachgedacht hat...
11.12.2010 - 23:21 Uhr