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Anneliese Michel
samsastraum
"Anneliese Michel (* 21. September 1952 in Leiblfing; † 1. Juli 1976 in Klingenberg am Main) war eine deutsche Katholikin, die an den Folgen extremer Unterernährung starb. Große Aufmerksamkeit erregte der Todesfall, weil in den Monaten vor ihrem Tod zwei katholische Priester mehrfach den Großen Exorzismus an ihr vollzogen hatten."

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Anneliese_Michel

Wer den film "Der Exorzismus von Emily Rose" gesehen hat, der wird wissen um was es hier geht.

Für alle anderen hier eine kurze Erklärung zum fall Anneliese Michel.

:
- Beim Besuch verschiedener Ärzte wurde eine Temporallappenepilepsie diagnostiziert und mit dem Antikonvulsivum Carbamazepin behandelt.

- Sie starb 1976 an den Folgen von Unterernährung und Entkräftung.

- In den letzten Monaten ihres Lebens war mit Genehmigung des Würzburger Bischofs Josef Stangl von Pater Arnold Renz († 1986) und Pfarrer Ernst Alt der Große Exorzismus nach dem Rituale Romanum durchgeführt worden

- Anneliese Michel brachte sich nach den Aussagen der Anwesenden schwere Verwundungen bei, darunter Blutergüsse im Bereich beider Augen

- Darüber hinaus ist noch von abgebrochenen Zähnen und Wundmalen die Rede, die an Körperstellen aufgetreten waren, wie sie häufig mit Jesus Christus in Verbindung gebracht werden

- Aus Tonbandaufzeichnungen geht hervor, dass Anneliese Michel mit stark veränderter Stimme sprach und immer wieder spontane Schreie ausstieß. Sie benutzte grob unflätige Ausdrücke, welche die Exorzisten Dämonen zuschrieben. Auch menschliche Dämonen, die sich als Hitler oder Nero ausgegeben hätten, wollen die Priester bei dem Mädchen ausgemacht haben.
28.11.2010 - 17:22 Uhr
samsastraum
Okay für die hardcore Freaks gibt es hier die original Tonbandaufnahme zum Download.

http://web246m.dynamic-kunden.ch/maria/anneliese.html
28.11.2010 - 17:50 Uhr
samsastraum
Hier nun noch eine kleine Zusammenfassung von merkwürdigen Ereignissen die es in Annelieses Leben gab.

- Als nach dem Beginn des neuen Schuljahres 1968/69 Anneliese und ihre Freundin Marieluise Burdich im Zug nebeneinander saßen, wurde Annneliese ganz kurz von einer Art Ohnmacht befallen. Ihre Gedanken waren wie entschwunden, ihr Gehirn wie ausgeschaltet. Marie bemerkte dies und erschrak. Doch der Zustand währte nur kurz, und man lachte gleich darüber, nicht ahnend, welche Ursache diese Störung hatte, und was noch kommen werde.

- In der folgenden Nacht wachte Anneliese plötzlich auf. Es war ihr, als würde ein übermächtiges Wesen auf ihr lasten und ihr den Atem nehmen. Sie wollte ihre im Nachbarbett schlafende Schwester rufen, konnte aber nicht. Sie war wie gelähmt. Nur mit ihren Gedanken konnte sie sich zur Muttergottes wenden. So plötzlich aber, wie dieser Anfall gekommen war. war er nach einigen Minuten wieder verschwunden.

- Die lange erwarteten Sommerferien 1969 begannen. Anneliese wollte sie richtig zu Hause genießen. Die Halbzeit war bereits vorüber, da erlebte sie wie vor fast einem Jahr den Anfall wieder; am Tag eine kurze Besinnungslosigkeit und in der Nacht darauf das plötzliche Erwachen mit Atemnot, Lähmung der Arme und des ganzen Körpers.

- In der Nacht zum 3. Juni 1970 wurde sie wieder mitten in der Nacht aus dem Schlaf herausgerissen von dieser unsichtbaren Macht, die sie überfiel und zu erdrücken drohte. Sie wollte sich befreien; doch ihre Arme waren wie gefesselt, wie gelähmt.

- Weiterhin betete sie abends, wenn die anderen vor dem Abendessen in den Gängen auf- und abgingen, vor ihrem Bett sitzend, ihren Rosenkranz. Dabei fühlte sie sich eines Abends so glücklich und geborgen unter dem Schutzmantel Mariens, wie wenn die Gottesmutter wirklich bei ihr wäre. Doch die Mädchen, die nun nach und nach hereinkamen, erschraken über sie. Ihr Gesicht kam ihnen ganz anders als sonst vor. Ihre Augen, sonst blaugrau, schauten sonderbar schwarz her, und ihre Hände sahen aus wie Pfoten mit Krallen. Dies ließen sie sich nicht ausstreiten.

Mehr zum nachlesen gibt es hier:

----> http://web246m.dynamic-kunden.ch/maria/anneliese.html
28.11.2010 - 22:31 Uhr