Freunde und Singles in Mecklenburg-Vorpommern

Einsamer Wolf
67, Schwerin
sucht Gesellschaft

Guten Abend,
ich versuche es einmal auf diesem Wege. Hoffe, ich trete niemandem auf die Füße mit meinem Problem. Also, worum gehts?

Ich könnte ein wenig Hilfe gebrauchen…
In meinem Profil findet Ihr einige Fotos von Jack. Seine Mama war wahrscheinlich ein Rottweiler und sein Vater ein deutscher Schäferhund. Vor einem halben Jahr hat er festgelegt, daß ich mich um ihn zu kümmern habe.
Nachdem wir unsere anfänglichen Meinungsverschiedenheiten, wer das Alphatier in meinem Haushalt ist, beigelegt hatten, ist aus der „Aufgabe“ sehr schnell Liebe geworden.
Das Monster ist jetzt ungefähr 18 Monate alt und begleitet mich überall hin. Egal, ob am Freitagnachmittag im Schloßparkcenter, in ein Restaurant oder auf die Bowlingbahn – er ist gegenüber anderen Menschen und Hunden ein großes Kuscheltier. Er regelt meinen Tagesablauf, zwingt mich mindestens fünfmal am Tag bei Wind und Wetter nach draußen und lacht sich schlapp, wenn mir der Regen ins Gesicht klatscht. Mindestens einmal am Tag fahren wir auf den ehemaligen Schießplatz, damit er sich austoben kann – und genau das ist mein Problem.
Hier, wo ich wohne, gibt es nur Weicheier mit Modehunden. Ist für Jack kein Problem, er legt sich sogar auf den Rücken, damit andere mit ihm spielen – aber die haben einfach nur Angst. Nicht die Hunde - Frauchen und Herrchen ziehen sie weg – bloß nicht mit dem Monster spielen. Es macht mich immer wieder traurig, wenn ich so etwas sehe – täglich. Hunde sind soziale Tiere und sie brauchen auch den Kontakt zu Ihresgleichen. Tja, langer Rede kurzer Sinn – hier ist ein großes Kuschelmonster, das jemanden zum Spielen sucht, am liebsten auf dem Schweriner Dreesch. Ich hätte auch nichts dagegen – Jack ist ein echter Rüde – sollte er auch einmal mehr dürfen als nur spielen. So, daß war es schon. Vielleicht noch eine Nachbemerkung – es geht hier nur um Jack. … *smile*

Dankeschön...
20.10.2011 - 22:34 Uhr
63, Heide / Holstein
Hi Rainer,

dat kenn ich. Zu meinen Lieben gehört ein sanfter Riese, eigentlich,, beim Spazierengehen mit ihm, denk ich immer, er ist der Schreck der Menschheit. Dabei sind die Fußhupen viel schlimmer, weil die gerne mal in die Hacken beißen, aber auch etwas größere Hunde, obwohl diese friedlich liegen, einfach mal schnell schnappen. Alles schon erlebt. Und dann die Halter - das hat er noch nie gemacht. Unglaublich. Schau doch einfach mal hier: www. My Social Petwork
Vielleicht findest du da jemanden zum Gassi gehen und spielen in deiner Nähe. Das mit dem mehr als spielen solltest du dir allerdings überlegen, die Tierheime sind eh schon voll . Euch beiden viel Spaß weiterhin und viel Glück. Schönes WE und LG Conny
21.10.2011 - 23:55 Uhr
67, Schwerin
@Isolde
Dankeschöööön für den Tip, ich schaue mal rein. Naja, und das mit dem Dürfen - von der Warte habe ich es noch nicht betrachtet. Ich wollte ihm etwas Gutes tun, denn Kastrieren kommt nicht in Frage, es sei denn, jemand überzeugt mich, dass es für ihn tatsächlich besser wäre. Kann ich mir allerdings nicht so wirklich vorstellen - oder sehe ich das zu "männlich" ?
LG Rainer
23.10.2011 - 14:19 Uhr
67, Schwerin
Vielleicht noch eine Nachbemerkung zum Thema "Fußhupen". Ich gehe davon aus, dass jeder Hundebesitzer sein Tier liebt und es (meistens) entsprechend behandelt. Die Verführung bei kleinen Tieren ist ihre "Kuschligkeit" und scheinbare Pflegeleichtheit. Da ist Disziplin und Erziehung nicht ganz so wichtig - wenn überhaupt.
Ein Hund in der Größe von Jack ist eine Waffe und da kommt Disziplin an erster Stelle. Er ist ein Freund, aber auch eine Freundschaft braucht Regeln, in diesem Fall zu seinem eigenen Schutz. Ich stand letzte Woche mit Leine und zerrissenem Brustgeschirr im Regen - und er auf der anderen Straßenseite bei einer Hündin. Als er wieder da war, bekam er sein Leckerli - und ein Stahlhalsband, was ich nie wollte.
Eine "Fußhupe" nimmt niemand ernst, aber wenn dieser Hund in der Öffentlichkeit einmal knurrt (wirklich nur, wenn ihn jemand reizt), habe ich gleich zehn "Menschenfreunde" auf dem Hals, die "Kampfhund" schreien.

Ist schon lustig, die Welt...
23.10.2011 - 14:55 Uhr
Kleinerengel18w
hallöle hab so eine sogenannte trett hupe und die spiel gerne mal mit großen hunden also wenn lust ahst melde dich einfach mal
23.10.2011 - 19:03 Uhr
Kleinerengel18w
hallöle hab so eine sogenannte trett hupe und die spiel gerne mal mit großen hunden also wenn lust ahst melde dich einfach mal
23.10.2011 - 19:03 Uhr
63, Heide / Holstein
Auch "Fußhupen" brauchen Erziehung und Grundgehorsam. Die Belohnung mit dem Leckerlie finde ich gut, aber Stahlhalsband - never -
Schon mal ein Halti probiert? Allerdings sollte man dann auch wissen, wie man damit umgeht. Halte sonst mal Ausschau nach einer tollen Hundeschule. Kann man sich ja auch im Internet informieren, wo in deiner Nähe eine ist. Einfach einen Schnuppertermin ausmachen und schauen, ob es was für dich ist.
Den Begriff Kampfhunde finde ich auch unmöglich. Das Wesen des Hundes wird doch von kleinauf geprägt. Fängt schon beim Züchter an, wie er mit den Welpis umgeht, wo er aufwächst, mit wem er aufwächst, was er alles lernt, welche Geräusche er kennt usw. Da sollte man schon nach einem seriösen Züchter Ausschau halten, egal welche Rasse.
Und zum Thema kastrieren: Das siehst du zu männlich . Ich habe einen kastrierten Rüden (einen Senfhund) und es hat ihm nicht geschadet, im Gegenteil. Das Problem mit gerissenem Geschirr und Jack auf der anderen Straßenseite hättest dann nicht . LG
24.10.2011 - 23:47 Uhr
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