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Info, darum geht es
36, Friedrichshain
Mit Zoophilie, früher Sodomie, ist ausdrücklich nicht die "normale" Tierliebe im Sinne einer lediglich emotionalen – platonischen – Hingabe
gemeint, sondern eine derart starke erotische Bindung zum Tier, dass meist sexuelle Handlungenausgeführt werden.
Folgende Handlungen werden praktiziert:
Genitale Handlungen (Anal- und Vaginalverkehr, Einführen von Fingern, Händen, Armen oder Fremdobjekten), oralgenitale Handlungen
(Fellatio, Cunnilingus), Masturbation, Frotteurismus (Reiben der Genitalien oder des ganzen Körpers am Tier) und Voyeurismus
(Beobachten Dritter bei sexuellen Handlungen mit Tieren).
Der sexuelle Missbrauch findet unter verschiedenen Umständen statt:
Einige Zoophile leben mit ihrem zum Lebenspartner ernannten Tier in einer häuslichen Gemeinschaft.
Andere gehen, überwiegend mit Hilfe des Internet, auf die Suche nach einem Tier, das sie missbrauchen können. Teilweise werden heimlich fremde Tiere aufgesucht (Weidetiere) oder man bezahlt jemanden, der sein Tier zur Verfügung stellt. Zu diesem Zwecke bieten Tierhalter ihre Tiere in Kontaktbörsen an.
Jedoch die schlimmste Form der Zoophilie ist der Zoosadismus, bei dem dem Tier zu dem sexuellen Missbrauch auch Qualen, Folter und bleibende Schäden zugefügt werden, in den härtesten Fällen wird auch der Tod des Tieres in Kauf genommen.
In manchen Fällen wird dieser Drang nach sexuellem Verkehr mit Tieren unterdrückt und die Zoophilen begeben sich in therapeutische Behandlung (Zoophilie ist nach ICD10 eine gestörte Sexualpräferenz und wird daher auch so behandelt), jedoch ist dies leider nur ein recht kleiner Teil der zoophilen Szene der sich zu diesem mutigen Schritt entschließt.?
08.12.2013 - 9:58 Uhr