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Ma-Ka-A-Ra
samsastraum
Die Wortbedeutung kommt aus dem Ägyptischen (also nicht zu verwechseln mit makaara im Sanskrit). Nachgewiesen ist Ma-Ka-A-Ra-Magie aber zuerst in Babylonien (altbabylonisches Reich).
Ma=Haus (auch Wohnsitz oder Gefäß), Ka=Geist, A=Weiblich, Ra=Schöpferkraft. Frei übersetzt also: Wohnsitz der weiblichen Schöpferkraft.

Zugrunde liegt dem System offenbar die Parakosmologie des Ilu Ischtar. Demnach gibt es nicht einen einzigen höchsten Gott, sondern zwei gleichstarke höchste Gottkräfte: die Iluhe (Akkadisch Iluim, Einzahl Ilu = das göttliche Licht - im AT wurde daraus, mißverstanden, Elohim, was aber hier nichts zur Sache tut).

Es gibt demnach also zwei göttliche Licht- (Ilu) und Kraftströme, die weibliche: Lahamu, und die männliche: Lamu (das ist der Sumerischen Sprache entnommen welche auch die Babylonier noch verwendeten, etwa so wie unsere Wissenschaft lange noch das Lateinische). Die Kraft des Weiblichen werden auf der Erde durch das Ma-Ka-A-Ra nutzbar, und zwar explizit von Frauen.

Man muß nun die Idee des "Astralatems" kennen. Nach der besagten Parakosmopogie sind wir Menschen alle kleine gefallene Engel. Wir haben ein Vorleben im Jenseits, im Lichtleich, welches wir verlassen haben. Nach dem Muster useres jenseitigen Ur-Leibes (quasi Astralkörper) baute sich bei der Wiederverstofflichung im Irdischen unser Grobstoffleib auf. Und genau wie dieser Atem benötigt, die Luft, braucht auch der eigentliche, der innere Leib Atem.

Das sind Feinstoffsubstanzen, welche von den jenseitigen, das Diesseits durchdringenden Sphären aus unsere Welt durchziehen. Anders als hier die Luft, benötigen bezüglich des Astralatems Mann und Frau aber unterschiedliche Feinstoffe. Daher haben sie auch unterschiedliche Astralatemorgane - welches natürlich immer die inneren, astralen Gegenstücke zu den grobstofflichen sind. Beim Mann ist es das Zwerchfell.

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13.05.2011 - 23:34 Uhr
samsastraum
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Bei der Frau ist es das Haar, das den Astralatem einfängt oder auch ansaugt.
Die Astralkräfte der Frau wirken also durch ihre Haare (daher verlieren sie diese auch nicht, anders als Männer). Frauenhaare fangen ununterbrochen Schwingungen ein. Das geschieht unbewußt. Wer sich dieser Gegebenheit bewußt ist, kann sie magisch nutzen.

Die Übertragung dieser Schwingungskräfte nun erfolgt durch die Haare der Frau auf einen Stein von bestimmter Form. Er hat etwa die Form einen plattgedrückten Eies und auch etwa diese Größe. Es handelt sich um einen im Grunde einfachen, glatten Kieselstein, der in der Lage ist, sich sehr leicht um seine Mittelachse zu drehen.

Die Frau, die Ma-Ka-A-Ra-Magie ausübt, konzentriert ihren Blick und ihre Gedanken auf die Ma-Ka-A-Ra-Scheibe und projiziert somit deren Bild nach "drüben", damit es von den um Rat gefragten Jenseitigen gesehen werden kann. Dann wird der Ma-Ka-A-Ra-Stein in der Mitte der Scheibe gedreht, und wenn diese leichtläufig genug ist, steuert das jenseitige Wesen ihn an den Punkt, der die Aussage gibt. Man muß sich vorstellen, dass an der Spitze des Ma-Ka-A-Ra-Steine eine Markierung ist, wie an der Anzeigenadel eines Kompasses (der Vergleich hinkt, sorry).

Das ist sozusagen die einfachste Anwendungsmethode des Ma-Ka-A-Ra, es gibt auch kompliziertere.
Nach Babylon wurde dies vor allem in verschiedenen Frauen-Geheimbünden der gnostischen Zeit praktiziert, aber auch noch später.
In babylonischer Zeit hielten sie Priesterinnen den Stein meist in die Enden ihrer langen Haare, um so die Schwingung in ihn hinein zu leiten. Bei späteren Geheimbünden wurde der Stein einmal sehr stark aufgeladen und die langen Haare dann abgeschnitten, damit keine negativen Schwingungen sich in ihren verfangen können. Die kurzen Haarschnitte dieser Frauen, die fast wie heute moderne aussahen, hatten aber auch noch andere Gründe, das würde wieder ein neues Thema sein.

--->http://www.esoterikforum.net/forum/viewtopic.php?t=4030
13.05.2011 - 23:35 Uhr