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Bei der Frau ist es das Haar, das den Astralatem einfängt oder auch ansaugt.
Die Astralkräfte der Frau wirken also durch ihre Haare (daher verlieren sie diese auch nicht, anders als Männer). Frauenhaare fangen ununterbrochen Schwingungen ein. Das geschieht unbewußt. Wer sich dieser Gegebenheit bewußt ist, kann sie magisch nutzen.
Die Übertragung dieser Schwingungskräfte nun erfolgt durch die Haare der Frau auf einen Stein von bestimmter Form. Er hat etwa die Form einen plattgedrückten Eies und auch etwa diese Größe. Es handelt sich um einen im Grunde einfachen, glatten Kieselstein, der in der Lage ist, sich sehr leicht um seine Mittelachse zu drehen.
Die Frau, die Ma-Ka-A-Ra-Magie ausübt, konzentriert ihren Blick und ihre Gedanken auf die Ma-Ka-A-Ra-Scheibe und projiziert somit deren Bild nach "drüben", damit es von den um Rat gefragten Jenseitigen gesehen werden kann. Dann wird der Ma-Ka-A-Ra-Stein in der Mitte der Scheibe gedreht, und wenn diese leichtläufig genug ist, steuert das jenseitige Wesen ihn an den Punkt, der die Aussage gibt. Man muß sich vorstellen, dass an der Spitze des Ma-Ka-A-Ra-Steine eine Markierung ist, wie an der Anzeigenadel eines Kompasses (der Vergleich hinkt, sorry).
Das ist sozusagen die einfachste Anwendungsmethode des Ma-Ka-A-Ra, es gibt auch kompliziertere.
Nach Babylon wurde dies vor allem in verschiedenen Frauen-Geheimbünden der gnostischen Zeit praktiziert, aber auch noch später.
In babylonischer Zeit hielten sie Priesterinnen den Stein meist in die Enden ihrer langen Haare, um so die Schwingung in ihn hinein zu leiten. Bei späteren Geheimbünden wurde der Stein einmal sehr stark aufgeladen und die langen Haare dann abgeschnitten, damit keine negativen Schwingungen sich in ihren verfangen können. Die kurzen Haarschnitte dieser Frauen, die fast wie heute moderne aussahen, hatten aber auch noch andere Gründe, das würde wieder ein neues Thema sein.
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