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Nach den Erkenntnissen dessen, was wir, vereinfachend, die Ilu-Lehre nennen, besteht das „Es“ aus der Dreieinheit Geist-Seele-Leben. Der Geist ist das Wesen der Persönlichkeit mit deren Begabungen und Fähigkeiten sowie dem Ich. Die Seele ist die Form, der Körper; und zwar der innere Leib („Astralkörper“), welcher das Muster für die Grobstoffumsetzung bildet. Die Kraft des Lebens ist ewig und unverlierbar. Krankheiten betreffen also Geist und Seele, nicht die Lebenskraft, denn Sterben gibt es bloß im Irdischen, das Leben jedes einzelnen Menschen, auch mit seinem eigenen Ich-Bewußtsein, geht anschließend in jenseitigen Welten weiter.
Die neuzeitliche Medizin spricht davon, rund 75 Prozent aller Erkrankungen seien psychosomatisch bedingt - womit nichts anderes ausgedrückt ist, als daß die meisten Krankheiten von einer Kränkung des Es-Bestandteils Geist/Ich ausgehen, welche sich auf den Es-Bestandteil Seele/Körper niederschlägt. Sogar Erkrankungen bei Tieren dürften auf die gleiche Weise hervorgerufen werden, bloß daß dort kein bewußtes Ich gekränkt wird, sondern Grundinstinkt.
Äußere Verletzungen sind natürlich eine andere Angelegenheit. Auch bei solchen bestimmt aber der Zustand des Es, ob Heilung schnell oder langsam vonstatten geht.
Wir sagen: Alles beruht auf Schwingungen! Es ist an dieser Stelle nicht notwendig, solche im einzelnen zu definieren. Es genügt die Bemerkung, daß es persönliche, apersönliche, persönlichkeitslose Schwingungen gibt; bewußt agierende („böse Geister“) und, mehrheitlich, bewußtseinslose Schwingungen. Letztere bewegen sich ziellos jener zweiten der überlappenden und das Diesseits durchdringenden Zwischensphären, in denen bewußte wie unbewußte Wesen und Kräfte aus dem Jenseits sich besonders heftig tummeln.
Laufend finden individuelle Angriffe des finsteren Jenseits auf Menschen statt. Diese können sich direkt auswirken und zu Geisteskrankheiten führen (Wahnsinn), oder mittelbar, indem sie sich auf den Körper auswirken. Richten wir den Blick auf die große Menge von bewußtseinslosen Schwingungen - positive wie negative - die vom Menschen unwissentlich angezogen werden, so zeigt sich wiederum die Auswirkung der Affinität: Ein mental geschädigter Mensch zieht unbewußt auf den Körper schädigende Schwingungen an. Denn alles beruht ja eben auf dem Prinzip der Affinität von Schwingungen.
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