23.04.2011
Ein schwerverletztes Neugeborenes ist am Freitag in einem leerstehenden Haus in Burg in Sachsen-Anhalt gefunden worden. Der Junge schwebe immer noch in Lebensgefahr, sagte ein Polizeisprecher. Gegen die Mutter des Babys wird wegen versuchten Totschlags ermittelt.
Zurzeit werde das Kind in einer Klinik behandelt. MDR-Informationen, wonach das Kind Stichverletzungen erlitten haben soll, wollten aus ermittlungstaktischen Gründen weder Polizei noch die zuständige Staatsanwaltschaft in Stendal bestätigen.
Tathergang und Motiv unklar
Radfahrer hatten das Baby weinen gehört und die Polizei informiert. In der Nähe des Tatorts spürten die Beamten anschließend die Mutter auf. Sie befinde sich derzeit in der einer psychiatrischen Klinik in Magdeburg, hieß es.
Sie habe bislang keine Aussage gemacht, sagte ein Polizeisprecher. Tathergang und Motiv seien unklar. Die Mutter soll noch am Osterwochenende einem Haftrichter vorgeführt werden.
Sachsen: Baby nach Attacke in Lebensgefahr
25.04.2011
Ärzte im sächsischen Burg kämpfen weiter um das Leben eines schwer verletzten Säuglings. Die Mutter soll das Kind am Karfreitag lebensgefährlich verletzt und in einem leerstehenden Wohnhaus zurückgelassen haben. Der Zustand des Neugeborenen ist weiter kritisch, sagte die Polizei.
Die Staatsanwaltschaft Stendal ermittelt gegen die Frau. Sie ist derzeit in einer psychiatrischen Klinik und hat sich bislang nicht zu der Tat geäußert.
Gerüchte um Stichverletzungen
Wegen der laufenden Ermittlungen und aus "Gründen des Persönlichkeitsschutzes" halten sich sowohl Staatsanwaltschaft als auch Polizei mit Informationen zurück. Sie machten bisher keine Angaben zum Alter der Frau und zu den Umständen der Tat. Einen MDR-Bericht, wonach das Kind Stichverletzungen erlitten haben soll, wollten die Ermittler nicht bestätigen.
Passanten hatten am Karfreitag aus dem leerstehenden Wohnhaus Baby-Schreie vernommen und die Polizei alarmiert. Die Mutter sei in der Nähe des Fundorts festgenommen worden, hieß es.