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Streetfighter-Bewegung
Streetfighter-Bewegung

Inzwischen ist mit den, teilweise extrem gestylten, Streetfightern innerhalb der Motorradfahrerszene eine eigene Bewegung entstanden. Neben den ursprünglichen Magazinen, wie z.B. dem Streetfighters Magazin, berichtet seit einiger Zeit auch die reguläre Motorrad-Presse über die wesentlichen Veranstaltungen, z. B. die jährlich stattfindenden Messen Fighterama oder CUSTOMBIKE.
Optische Elemente, die ursprünglich aus der Streetfighter-Szene stammen, sind mittlerweile auch in verschiedenen Serienmotorrädern wiederzufinden (diverse Buell-Lightning-Modelle, Triumph Speed Triple, Kawasaki Z1000, Yamaha FZ1, KTM Super Duke, Aprilia Tuono, BMW K 1200 R, Ducati Streetfighter).
Die Szene selbst definiert sich sowohl über Streetfighter-Treffen als auch über Clubs. Die Treffen stehen oft in Verbindung mit Fahrzeugausstellungen und Stunt-Shows. Ein typisches Merkmal ist die so genannte Brennplatte in der Mitte des Platzes, auf der häufig Burn-outs durchgeführt werden, bei denen der hintere Reifen des stehenden Motorrads so lange durchdreht, bis er platzt.
Namensproblematik in Deutschland [Bearbeiten]

Nachdem eine deutsche Handelskette sich die Bezeichnung „Streetfighter“ für Motorräder und -teile hat schützen lassen, sowie die in der Szene tätigen Firmen verklagte, darf der Begriff kommerziell nur noch für Bekleidungs- und Zubehörprodukte (Helme, Handschuhe, T-Shirts, Jacken, Hosen, Endschalldämpfer etc.) dieses Unternehmens verwendet werden.
Die Szene nennt sich trotzdem weiterhin Streetfighter-Szene bzw. Fighter-Szene, diesbezüglich werden deren Motorräder auch immer noch als “Streetfighter, bzw. Streetfighter-Umbau / Fighter-Umbau“ bezeichnet.
04.11.2010 - 5:42 Uhr