Claus Funke und sein Team, darunter auch ehemalige NVA-Angehörige, die im Bunker Dienst getan haben, wollen aus dem Relikt der DDR-Vergangenheit
ein für alle nacherlebbares Stück Geschichte machen: Die Geschichte des Kalten Krieges, des Wettrüstens zwischen den Warschauer Pakt und Nato.
Und nicht zuletzt die Geschichte eines Staates, dessen Vertreter gebetsmühlenartig die Einheit von Volk und der regierenden Partei SED predigten, sich jedoch im
Geheimen Privilegien geschaffen hatte, die eine Kluft von Lichtjahren zwischen der Führungshierarchie und den Menschen entstehen ließ.
Bereits jetzt können sich interessierte Journalisten zu einer ersten Führung vor Ort anmelden. Möglich sind auch Interviews mit Beteiligten an der Grabung und mit
Zeitzeugen.
Claus Funke erwartet im Verlauf der Öffnung des Bunkers viele spannende Momente, angefangen von der Frage, welche Teile der technischen Einrichtung das
jahrzehntelange Dasein unter der Erde überstanden haben bis hin zu vielen Augenblicken emotionaler Erinnerung an Zeiten, die längst vergessen schienen.
Einzelheiten über den Bunker incl. Pläne und Fotos unter: http://www.Bunker-Tessin.de