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Thema: "Presseschau Migrationspolitik"


Skip !.
31.12.2007 21:16
Gast
Der Überfall in München veranlaßt mich aus der Tageszeitung"Nordkurier" zu zitieren (also nicht meine Worte) und vielleicht die ein oder andere Frage zwischendurch zu stellen.
Wer Interesse hat, kann gern an der Diskussion teilnehmen - allerdings bitte ich um Sachlichkeit.

"Wir haben zuviele kriminelle junge Ausländer" SPD,FDP und Grüne tadelten diese Äußerung, Roland Koch wolle im Wahlkampf vom eigenen Versagen ablenken und eine verabscheuungswürdige Tat für den Wahlkampf ausnutzen, sagte der Grünen Landeschef Tarek Al-Wazir

Sagte WER bitte ?

Der Grünen Bundestagsabgeordnete Volker Beck sagte: "Deutschland habe zu lange gebraucht, um sich als Einwanderungsland zu begreifen und seine Integrationsaufgaben wahrzunehmen ..."

Bei welcher Bundestagswahl hatte der mündige deutsche Bürger jemals die Chance abzustimmen, ob und wie Deutschland ein Einwanderungsland wird ?

Stephan C.
31.12.2007 21:20
Gast
@Skip: Bundestagswahlen sind dazu da, um Parteien zu wählen, die eine Meinung repräsentieren. Das nennt man repräsentative Demokratie. das ist die Form der Demokratie, die in Deutschland aktuell ist. Ergo: Der Bürger stimmt nicht über jedes einzelne Detail ab, er lässt sich durch Parteien repräsentieren. Die Frage dana, wann du die Wahl hattest, erübrigt sich also

Skip !.
31.12.2007 21:29
Gast
"Durch Abschiebung von Einzelnen oder schärfere Gesetze werden wir das Problem nicht los. Es gilt auch die Ursachen zu verstehen.
18% der Kinder aus Migrantenfamilien brechen die Schule ab."


Wieviel Geld wird in Deutschland für den Werbespot ausgegeben, daß Kinder in Afrika liebend gern die Schule besuchen würden ?

"... nur 23 % absolvieren eine Berufsausbildung."

Welcher Tätigkeit gehen dann 77% der in Deutschland lebenden Ausländer nach bzw. wovon leben diese ?


01.01.2008 9:46
Gast
Drogen und Autohandel!^^

Martello
01.01.2008 10:14
reg. Mitglied
@ skip letzte Wiche ist aber auch in B genau die andere Geschichte passiert. Lass uns hier nicht in Stammtischpolemik verfallen. Mit vernünftiger Integratonspolitik hätte man viel verhindern können. Aber man dachte ja, die Gastarbeiter, blieben dies auch...

Jedenfalls ist das schon ne eigenartige Gesellschaft, wo ne Kneipenschlägerei gleich einen fremndenfeindlichen Hintergrund hat, nur weil einer von beiden dunkler ist, als der andere. Man sollte da viel unaufgeregter ran gehen, nein man muss sogar. Perspektivlosigkeit schafft Unmut und der wird anden andereren ausgelassen - auf beiden Seiten.

So, in diesem Sinne, ein frohes neues Jahr!!


01.01.2008 12:14
Gast
Prozentual machen aber auch mehr Türken als Deutsche ihr Abitur @skip


01.01.2008 12:16
Gast
(quelle: Presseclub von vor 3 Wochen)

Stephan C.
01.01.2008 14:23
Gast
Und wo wir gerade bei Quellen sind: @Skip: Kannst du deine Aussagen der Prozente oben belegen? Ansonsten klingt es mir doch sehr nach Stammtisch

Skip !.
02.01.2008 9:13
Gast
Quelle: Nordkurier vom 29./30. Dezember 2007
Ich schreibe nicht umsonst oben Presseschau rein


02.01.2008 9:23
Gast
letztens hat sich doch tatsächlich ein türke beschwert, dass die sch*** yugos, albaner, araber usw...den türken die arbeitsplätze in deutschland wegnehmen^^

Christian L.
02.01.2008 10:57
Gast
@nick - du hast die quellenangabe vergessen

Martello
02.01.2008 11:12
reg. Mitglied
Das wird ja wieder Stammtsich vom allerfeinsten, zumal gerade Wahlkampf ist, so dass die CDU - in letzter Zeit in den Augen einiger Anhänger zu mittig und zu wenig konservativ geworden - ein wunderbares Thema zum profilieren gefunden hat: (Assoziationen sind jedem freigestellt).
Mit oben genannter Aussage hat Herr Koch sicher nicht ganz unrecht. Doch welche Schlüsse zieht man draus? Aber härtere Strafen für kriminelle Migrantenkinder oder deren Ausweisung? Das ist, als ob man zugenommen hat und jetzt dagegen angeht, in dem man alles quergestreifte wegwirft, dumm und an der Sache vorbei für ´nen kurzen Moment der Zufriedenheit.

Und in der ganzen Diskussion spielt bestimmt auch verletztes Ehrgefühl wegen der langen U-Haft für Marco in der Türkei mit. Hat den eigentlich hier mal bei den Presseterminen jemand gefragt, was denn nu wirklich war? Oder ist wer nach England gefahren um das Mädchen zu fragen? Hab diesbezüglich nicht wirklich was gefunden.

Also mein Tip: unaufgeregter und sachlicher an das ganze ran gehen und nach den Ursachen fragen, nicht den vemeintlich populären Lösungen.


02.01.2008 11:22
Gast
@bono
ups...sorry....quelle: ich! gehört in bremen

ich fand den spruch von herrn westerwelle äußerst amüsant, den ich letztens gehört habe
"der herr stoiber ist derart rechtsaußen - der wirft nach rechts keinen schatten mehr"^^

Skip !.
02.01.2008 11:25
Gast
Komisch, wenn ich konkrete, ja zum Teil unangenehme Fragen stelle, weicht mir eine gewisse Klientel ganz gerne aus und hält mir Stammtischgegröhle vor ...

"Deutschland hat sich als Einwanderungsland zu begreifen und seine Integrationsaufgaben wahrzunehmen"

Ist jemand zufällig anwesend, der mir die Ausländerpolitik von Schweden, Norwegen oder Dänemark erklären kann ?

Martello
02.01.2008 11:29
reg. Mitglied
Fühle mich jetzt nicht angesprochen.^^ Meinte auch nicht dich, Skip, sondern hatte gerade das Radio (DLF) an...
Aber haben sich Norwegen, Dänemark und Schweden, die Schweiz, Kanada und und und denn tonnenweise Arbeitskräfte ins Land geholt und dann verpasst sie zu integrieren oder es so zu regeln, dass sie Gastarbeiter bleiben? Ich glaube nicht. Deshalb ist das Problem hausgemacht.

Skip !.
02.01.2008 11:35
Gast
das Wort Gastarbeiter beinhaltet das Wort "Gast"

Quelle Wikipedia

Das Wort Gast allgemein mit seinen Verwandten in germanischen, slawischen und lateinischen Sprachen bedeutete ursprünglich Fremdling. Einerseits hatte man dem Fremden Gastrecht zu gewähren, andererseits konnte er in feindlicher Absicht nahen.

Ein Gast (Plural: Gäste) ist heute eine Person, die unentgeltlich oder gegen Entgelt beherbergt, bewirtet oder befördert wird. Typische Beherbergungsunternehmen sind Hotels, Pensionen, Gästehäuser und Herbergen. Auch Besucher von Schwimmbädern oder anderen Dienstleistungsbetrieben der Gastronomie werden Gäste genannt. Allgemein hält sich ein Gast immer nur für begrenzte Zeit beim Gastgeber auf.


02.01.2008 11:40
Gast
verdammt....warum haben die damals keine thailänderinnen geholt!!!??? *schnief*

Martello
02.01.2008 11:49
reg. Mitglied
Du willst mir also sagen, dass der Begriff Gastarbeiter falsch gewesen ist, da sie eher im Sinne von Leiharbeitern behandelt wurden, obwohl auch Leiharbeit heute ganz fix permanent werden kann.

Und wo wir bei Wörter auseinandernehmen und erklären sind: Was hast Du zu Fremden-führer, der zu bieten?^^

Skip !.
02.01.2008 12:01
Gast
Ich wollte sagen, daß meine Gäste nicht bei mir einziehen und wenn sie sich nicht benehmen bzw. sich nicht an die gebräuchlichen häuslichen Sitten halten, auch gerne wieder gehen können.

Und was Marco in der Türkei angeht - ich habe kein Problem damit, wenn er vor Ort nach den hießigen Gesetzen verurteilt wird, wenn er die Tat begangen hat. Da brauchen unsere Bundes-Chef´s gar kein Palaver machen.
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