Forum
Thema: "Viagra für Hamster ???"
Schweriner Volkszeitung
(Quelle: www.svz.de)
06. Oktober 2007 | von Harald Michaelis, dpa
Viagra könnte das neue Mittel der Wahl gegen Jet-Lag werden. Zumindest Hamstern half die Potenzpille nach einer erzwungenen Zeitverschiebung, wieder zu ihrem natürlichen Rhythmus zurückzufinden.
Für diese Erkenntnisse bekam Patricia Agostino von der Universität in Quilmes (Argentinien) eine ganz besondere Auszeichnung: den Ig-Nobelpreis für Fortschritte in der Luftfahrt. Bereits zum 17. Mal vergab die Jury der Zeitschrift "Annals of improbable research" in Cambridge (USA) ihre "Nobelpreise der anderen Art".
Die Bezeichnung Ig-Nobelpreise erinnert an das englische Wort "ignoble" - schändlich oder unwürdig. Im ausverkauften Sanders Theater in Cambridge, einen Steinwurf von der berühmten Harvard-Universität entfernt, flogen in dieser Woche wieder einmal die Papierflieger, als die diesjährigen Preisträger bekannt gegeben wurden.
Die Anwendungsgebiete mancher der preisgekrönten Forschungen scheinen dabei eher begrenzt zu sein: So etwa die Untersuchungen, die Brian Whitcomb und Dan Meyer im "British Medical Journal" zu den Nebenwirkungen des Schwertschluckens veröffentlichten und für die sie den Preis für Medizin bekamen. Die meisten Preisträger dagegen beschäftigten sich mit Dingen, die uns im täglichen Leben umgeben. So ging der Biologiepreis an Johanna van Bronswijk von der Technischen Universität Eindhoven (Niederlande). Sie untersuchte die Insekten, Spinnen, Milben, Pilze und Bakterien, die sich in niederländischen Betten tummeln.
Der Chemiepreis wurde sogar sofort ökonomisch verwertet. Er ging an Mayu Yamamotu vom International Medical Center in Japan für eine neue Methode, aus Kuhdung Vanillearoma zu gewinnen. Eine Eisdiele in Cambridge kreierte gleich eine neue Sorte: das "Yum-a-Moto Vanilla Twist"-Eis.
Auch auf dem Gebiet der Geisteswissenschaften gab es Neues. Juan Manuel Toro und seine Mitarbeiter von der Universität Barcelona fanden, dass Ratten rückwärts gesprochenes Japanisch nicht von rückwärts gesprochenem Niederländisch unterscheiden können.
Der diesjährige Friedenspreis ging an eine ungenannte Gruppe von Wissenschaftlern des Air Force Wright Laboratory in Dayton (USA) für die Erforschung von Chemikalien, die Soldaten Abneigung oder plötzliche unwiderstehliche Zuneigung zueinander empfinden lassen sollten.
(Quelle: www.svz.de)
06. Oktober 2007 | von Harald Michaelis, dpa
Viagra könnte das neue Mittel der Wahl gegen Jet-Lag werden. Zumindest Hamstern half die Potenzpille nach einer erzwungenen Zeitverschiebung, wieder zu ihrem natürlichen Rhythmus zurückzufinden.
Für diese Erkenntnisse bekam Patricia Agostino von der Universität in Quilmes (Argentinien) eine ganz besondere Auszeichnung: den Ig-Nobelpreis für Fortschritte in der Luftfahrt. Bereits zum 17. Mal vergab die Jury der Zeitschrift "Annals of improbable research" in Cambridge (USA) ihre "Nobelpreise der anderen Art".
Die Bezeichnung Ig-Nobelpreise erinnert an das englische Wort "ignoble" - schändlich oder unwürdig. Im ausverkauften Sanders Theater in Cambridge, einen Steinwurf von der berühmten Harvard-Universität entfernt, flogen in dieser Woche wieder einmal die Papierflieger, als die diesjährigen Preisträger bekannt gegeben wurden.
Die Anwendungsgebiete mancher der preisgekrönten Forschungen scheinen dabei eher begrenzt zu sein: So etwa die Untersuchungen, die Brian Whitcomb und Dan Meyer im "British Medical Journal" zu den Nebenwirkungen des Schwertschluckens veröffentlichten und für die sie den Preis für Medizin bekamen. Die meisten Preisträger dagegen beschäftigten sich mit Dingen, die uns im täglichen Leben umgeben. So ging der Biologiepreis an Johanna van Bronswijk von der Technischen Universität Eindhoven (Niederlande). Sie untersuchte die Insekten, Spinnen, Milben, Pilze und Bakterien, die sich in niederländischen Betten tummeln.
Der Chemiepreis wurde sogar sofort ökonomisch verwertet. Er ging an Mayu Yamamotu vom International Medical Center in Japan für eine neue Methode, aus Kuhdung Vanillearoma zu gewinnen. Eine Eisdiele in Cambridge kreierte gleich eine neue Sorte: das "Yum-a-Moto Vanilla Twist"-Eis.
Auch auf dem Gebiet der Geisteswissenschaften gab es Neues. Juan Manuel Toro und seine Mitarbeiter von der Universität Barcelona fanden, dass Ratten rückwärts gesprochenes Japanisch nicht von rückwärts gesprochenem Niederländisch unterscheiden können.
Der diesjährige Friedenspreis ging an eine ungenannte Gruppe von Wissenschaftlern des Air Force Wright Laboratory in Dayton (USA) für die Erforschung von Chemikalien, die Soldaten Abneigung oder plötzliche unwiderstehliche Zuneigung zueinander empfinden lassen sollten.
zeitverschobene Viagra-Hamster ?
Kuh-Kacke-Eis mit Vanille Aroma ?
.... und, und, und
Ich glaub, ich brate mir nen Storch und krieg dafür auch noch einen Preis. (grins)
Kuh-Kacke-Eis mit Vanille Aroma ?
.... und, und, und
Ich glaub, ich brate mir nen Storch und krieg dafür auch noch einen Preis. (grins)
ABER
es gibt an diesen Universitäten oder Laboren immerhin soviel Geld, daß man sich mit solchen höchst wichtigen Dingen beschäftigen kann - manchmal sogar über Jahre ...
Ich bin zum Beispiel überzeugt davon, daß ein in freier Wildbahn geborener Waschbär aus Amerika aus 20 Metern Entfernung nicht mehr unterscheiden kann, ob ich auf deutsch oder holländisch furze ... Habe ich nun Chancen auf den Preis in Biologie oder Akustik ???
Ich bin zum Beispiel überzeugt davon, daß ein in freier Wildbahn geborener Waschbär aus Amerika aus 20 Metern Entfernung nicht mehr unterscheiden kann, ob ich auf deutsch oder holländisch furze ... Habe ich nun Chancen auf den Preis in Biologie oder Akustik ???
klar doch Skip... der Preis in Pneumatologie ist noch zu haben. (grins)
Ich frage mich bloss, ob die gute Frau Johanna von Bronswijk in ihrer Arbeit den Einfluss eines holländischen oder deutschen Furzes auf die Mikrofauna eines niederländischen Bettes unter Berücksichtigung einer cannabisgeschwängerten Atmosphäre beachtet hat.
Ich frage mich bloss, ob die gute Frau Johanna von Bronswijk in ihrer Arbeit den Einfluss eines holländischen oder deutschen Furzes auf die Mikrofauna eines niederländischen Bettes unter Berücksichtigung einer cannabisgeschwängerten Atmosphäre beachtet hat.
Ausschlaggebend ist doch wie sich dieser Furz akustisch verändert wenn der oder die furzende auf dem Kopf steht...schonmal darüber nachgedacht
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