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Thema: "die spinnen doch"


Stephan C.
08.06.2007 23:26
Gast
Der Sinn dieses Artikels ist es doch, dass kein Militär im Inneren Kritiker oder Andersdenkende kontrollieren, einschüchtern oder blockieren und festsetzen kann. Eben um Zustände wie 33-45 nie wieder zuzulassen. Es folgt daher zwangsläufig, dass ein Einsatz zu Hilfszwecken wie Katastropen moralisch zulässig wenn auch grenzwertig, bei Demonstrationen hingegen absolut unzulässig ist, denn gerade hier geht es um die freie politische Meinungsäußerung OHNE militärische Repressalien und Präsenz. Alles andere gleicht Bestrebungen, eine Diktatur zu errichten, die Kritik und Kreativität im Keim ersticken möchte. Ob Deutschland sich damit einen Gefallen tut, wage ich arg anzuzweifeln. Man sollte fähig sein, aus der Geschichte zu lernen.

Martello
08.06.2007 23:33
reg. Mitglied
also ichkann die Bedenken erstehen, aber wegen der sicherheitsmaßnahmen um den Flughafen jetzt so´n Fass aufzumachen... Hätten die Amerikaner ihre Vorstellungne komplett durchsetzen können, hätte es bestimmt anders ausgesehen.

Martello
08.06.2007 23:36
reg. Mitglied
keiner schreibt was, oh oh, bitte jetzt keine GG Zitate, ok

Black B.
08.06.2007 23:38
reg. Mitglied
@martello ich finde es ist schon eine schande dass deutschland überhaupt soviel aufriss wegen leuten wie herrn bush macht^^

Gartensaisoneröffner ^^
08.06.2007 23:39
Spion Team
@ wigga: willst du mih jetzt davon überzeugen, dass alle in deutschland verfügbaren fenneks beim g8-gipfel waren?! ^^

@ quddel: die verbindung zum einsatz der fenneks sehe ich in diesem zusammenhang nicht, da diese nicht sichtbar agiert haben um (wie es der name sagt) aufzuklären. notwendig dadurch dass die informationen der us-behörden, die das sonst sichergestellt haben, durch "ausfälle" (^^) den deutschen behörden teilweise nich zugänglich waren. (frag mich jetzt nicht nach der quelle, müsste ich raus suchen)
ich teile die eben geäußerte meinung, sehe wie gesagt jedoch keine verbindung. (anders wäre es bei einem kampfpanzer beispielsweise)

Martello
08.06.2007 23:41
reg. Mitglied
naja, wenn er kommt, hat das ebend seinen Preis. Das war in Mainz so, in Stralsund und nun auch Heiligendamm. Allerdings fand ich es schade, dass alle G8 Teilnehmer bei den Protesten wieder mal über einen Kamm geschoen wurden. Ist ja nicht so, dass es nciht die eine oder andere gute Idee gegeben hätte. Ich meine das keine Riesensprünge demacht werden, wussten wir doch alle.

Martello
08.06.2007 23:42
reg. Mitglied
er= bush, nicht Kampfpanzer ;O)

Black B.
08.06.2007 23:48
reg. Mitglied
@mim natürlich waren nicht alle fennek beim g8 unterwegs, in der presse war bis jetzt von 10 die rede, allerdings schweigt die bundeswehr über die genaue anzahl, darum ging es auch garnicht, ich wollte nur deine behauptung widerlegen, es wäre aufgrund der begrenzten anzahl von diesen fahrzeugen unmöglich auf allen brücken, über der a19 zwischen laage und rostock einen fennek zu postieren

davon mal abgesehen kann es sich wohl auch nur um eine behauptung handeln, der fennek müsse eingesetzt werden weil polizei nicht in der lage ist solche aufgaben zu übernehmen, der bundesgrenzschutz bzw. die bundespolizei hat ähnliche ausrüstung die für solche überwachungsaufgaben zu verfügung stehen, wenn es nicht so wäre könnte die bundespolizei wohl kaum die überwachung der grenzen wahrnehmen

Stephan C.
08.06.2007 23:51
Gast
@MiM: Das Problem ist einfach, dass rahmenrichtlinien schrittweise aufgeweicht werden. Dieses jahr stehen die Teile nur mit Kameras herum, den geschützturm in 5 Minuten notfalls wieder aufmontiert. Nächstes Jahr werden die Kameras durchgehend zur Überwachung genutzt. Das Jahr darauf wird 'aus Kostengründen' darauf verzichtet, die Gefechtstürme zu demontieren. Und kurze Zeit später... Und nein, bei Innenministern, die Gesetze durchwinken, die Abschussgenehmigungen ziviler Luftfahrzeuge beinhalten, halte ich das nicht für nicht unwahrscheinlich und aus der Luft gegriffen. Rechner werden verdachtsunabhängig durchsucht, Videokameras an allen Ecken und Enden, welche zentralisiert ausgewertet werden, biometrische Daten, welche in einer unglaublichen Sammelwut zusammengeführt werden, RFID-Chips, welche alles und jeden kontaktfrei orten und überwachen lassen. Aussagen von Politikern, man möge doch gefälligst im Land bleiben, wenn es einem nicht passt, einen verwanzten Reisepass zu beantragen. Ist DAS die mit Millionen Menschenleben erkämpfte Freiheit? Sind dafür Millionen Menschen gestorben, damit wir es knapp 60 jahre später wieder genau so machen? Zentralregister gab es schon einmal: 33-45. militärische Demonstrationsüberwachung gab es schon einmal: 33-45. Und das war damals nur der Anfang.

Martello
08.06.2007 23:57
reg. Mitglied
Seit dem 11. September drehen diverse Kräfte, vor allem unsere Innenminister gern mal frei und kommen mit anscheinend einfachen, weil sicheren Lösungen. Aber man muss doch nicht immer den 33-45 Vergleich ziehne, oder? Dann müssten wir den Muttertag ja auch abschaffen und die olympische Fackel und den Jägermeister, und....
Nichts desto trotz ist mit Argwohn zu betrachten, wie die Bürger in diesem Lande immer mehr ihrer Freiheiten beschnitten und durch Überwachungsmaßnahmen kriminalisiert und katalogisiert werden. Das stimmt schon sehr nachdenklich, da geb ich qudel recht.

Gartensaisoneröffner ^^
09.06.2007 0:00
Spion Team
@ die realität sieht anders aus als die daten der wikipedia, glaube mir ^^ und sinn würde es immernoch nicht machen ;o)

@ quddel: wie gesagt, ich teile diese kritikpunkte. nur für sachen wie vogelgrippe, alle jahre wiederkehrende elbeinsätze, sanitätsunterstützung bei großevents wie der wm und allen anderen nichtbewaffneten projekten finde ich es durchaus sinnvoll. es gibt so viele kleinstfälle in denen sich das als positiv bewährt hat (unfallhilfe, bergungshilfe), die jedoch rechtlich grenzwertig sind aufgrund der aktuellen rechtslage... dabei waren auch panzer im einsatz, man darf ja nicht vergessen dass diese dann nicht bewaffnet sind und die soldaten den zuständigen behörden unterstellt sind.

Black B.
09.06.2007 0:00
reg. Mitglied
hier hab ich mal ein schönes video gefunden in dem man versucht hat die besatzungen eines der eingesetzten fahrzeug zu interviewen

link

Black B.
09.06.2007 0:06
reg. Mitglied
@mim ich habe mich nicht nur auf wikipedia informiert sondern auf den seiten der bundeswehr, bundespolizei, sowie auf der herstellerseite des fahrzeuges

Martello
09.06.2007 0:06
reg. Mitglied
wenn es das ist, was ich gesehen habe, dann ist der interviewer recht ...naja, stümperhaft... hängt sich an seiner legitimatonsfrage fest und geht auf die Situation nicht ein, aber ich schau erst mal...

@mim dien erste "@" geht an????

Gartensaisoneröffner ^^
09.06.2007 0:08
Spion Team
@ wigga: lies nochmal bei wikipedia nach, hör die den propagandafilm nochmal an und sag mir wo der fehler ist tipp: wieviele feldjägereinheiten haben denn ein solches fahrzeug ^^

Gartensaisoneröffner ^^
09.06.2007 0:08
Spion Team
@ martello: das sollte @ wigga sein ^^

Black B.
09.06.2007 0:11
reg. Mitglied
@mim naja gut das mit den feldjägern ist schon quatsch, trotzdem scheint mir der ganze einsatz der fennek als hätte man sie in einer nacht und nebelaktion herangezogen, sonst hätte man die besatzungen der fahrzeuge wohl besser darauf vorbereitet mit der presse umzugehen

Martello
09.06.2007 0:13
reg. Mitglied
hab da bspw. ein Bild bei indymedia gesehen, da waren Polizisten wartend vor dem Marriot in HRO und Bildunterschrift war: deutsvche polizei kurz bevor sie provozierten (sinngemäß). das nimmt dem ganzen dann leider immer den Anspruch ernst genommen zu werden, leider.

Gartensaisoneröffner ^^
09.06.2007 0:13
Spion Team
@ wigga: das eine hat mit dem anderen wenig zu tun ^^ ich glaub die waren einfach nur überrascht

Black B.
09.06.2007 0:17
reg. Mitglied
warum waren sie denn überrascht? wenn sie aufgaben der inneren sicherheit übernehmen, sollte man sie schon darauf vorbereiten dass sie von irgendwelchen leuten vollgequatscht werden, das werden polizisten ja auch