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Thema: "Die Wirtschaftsdebatte"


Black B.
11.11.2007 20:44
reg. Mitglied
naja ich denke mal man wird erstmal nicht drum rumkommen dass im westen der wohlstand sinkt und im rest der welt steigt so dass irgendwann in keine ahnung 100 jahren?! der wohlstand weltweit auf einer linie ist, ist doch ne gute grundlage für die weitere entwicklung


11.11.2007 20:45
Gast
es sollen sich in jedem land eigene firmen entwickeln können-von mir aus im verbund wie joint ventures usw-----aber eine geregelte europäische lösung im ganzen verhindert diese diskrepanz unterschiedlic her löhne und lässt die firmen 2 mal überlegen ihre standorte zu wechseln!!

Stephan C.
11.11.2007 20:52
Gast
@Komo: Bei einer jährlichen Lohnsteigerung von o.g. 2 % SINKT die Kaufkraft der Arbeitnehmer - Stichwort Inflation.
Weiterhin kannst du dir mal derzeitige Gehälter der Baubranche ansehen und dann mithilfe eines Taschenrechners und Zinseszins die zu erwartenden Gehälter ausrechnen. Hinterher kannst du mal die dann zu erwartende Kaufkraft ausrechnen - die durchschnittliche Inflationsrate wird sich in den nächsten Jahren wohl mindestens bei 2,5% einpegeln, Ölscheichs sei Dank. Der Rückblick auf die letzten 50 Jahre zeigt, dass eine Verdoppelung der Löhne/Preise je 20 Jahre absolut realistisch ist, um die Kaufkraft wenigstens zu halten.

Black B.
11.11.2007 21:07
reg. Mitglied
@FL aber in bestimmten branchen ist es doch erforderlich das unternhemen neue märkte benötigen weil irgendwann der europäische markt mit bestimmten gütern gesätigt ist, das heist wenn sie nur in eruopa zu europäischen gehältern produzieren dann können sie ihre waren auch nur in europa verkaufen, weil der rest der welt sich diese waren nicht leisten kann

Black B.
11.11.2007 21:09
reg. Mitglied
waber wenn der markt mit diesen produkten gesätigt ist besteht irgendwann keine nachfrage mehr und diese unternehmen brechen zusammen, z.b. baubranche


11.11.2007 21:10
Gast
nein-sie können ruhig nach china gehen-steht ihnen frei-nur müssten dann einfuhrzölle eben auf artikel dieser firma erhoben werden,bzw auf die produkte die aus der nicht-eu kommen!!


11.11.2007 21:15
Gast
deswegen sollte man sich genau überlegen,welchen bereich man im mittelstand abdecken möchte als unternehmer!!!man sollte was unternehmen,anstatt zu hardern!

Gartensaisoneröffner ^^
11.11.2007 21:17
Spion Team
@ quddel: *zustimm*

@ wigga: das mit der entwicklung in china etc is genau der punkt. die durchlaufen die komplette westliche entwicklung der letzten knapp 80 jahren in 20 jahren. und selbst die sind aufgrund anhaltenden smogs schon auf den trichter des umweltschutzes gekommen... letztenendes werden auch sie sich uns angleichen... seh ich auch so. das ist ein lag-system, was mit der zeit durchlaufen wird.

@ fernesland: bevor mir wieder ablesen unterstellt wird: es ist meine persönliche überzeugung, dass jeglicher staatlicher eingriff innerhalb des legalen rahmens (der ja nötig ist, z.b. zum schutz des konsumenten etc, kartelle verhindern) mehr schlechtes als gutes bringt.
wenn du so von marx und lenin überzeugt bist --> meinetwegen, jeder wie er denkt. nur sollte man dann nicht auch betrachten, was auch den wirtschaftssystemen des sozialismus / kommunismus geworden ist? welche werte und ideale sie vertreten (freiheit?!)? und sollte man dann nicht auch betrachten, dass das ganze immer wieder so am faktor mensch scheitern würde?
die verklärung des marxismus als die ideallösung find ich persönlich unzutreffend, wobei ich auch bezweifle, dass alle (oder auch nur der großteil) das kapital als nur ein beispiel überhaupt gelesen haben ;o)

Black B.
11.11.2007 21:20
reg. Mitglied
aber was sollen sie dann in china? sie gehen doch nur nach china damit sie dort günstig produzieren können um hier teuer zu verkaufen, blos wenn niemand in china investiert weil er dann eh hier hohe einfuhrzölle für seine dort produzierten waren bezahlen müsste, kann china auch nciht wohlhabender werden, das wiederrum führt dann aber dazu das bestimmte produkte von denen der markt hier gesätigt ist, nicht in china verkauft werden können wodruch diese branchen zusammen brechen

Black B.
11.11.2007 21:21
reg. Mitglied
@FL


11.11.2007 21:21
Gast
du meinst sicher ausserhalb des legalen rahmens!!!das widerspricht sich nicht mit meiner meinung


11.11.2007 21:22
Gast
doch sie gehen rüber,haben aber eine viel grössere hemmungsschwelle!

Gartensaisoneröffner ^^
11.11.2007 21:25
Spion Team
@ fremdesland: legaler rahmen = rechte + linke grenze. außerhalb = illegal, eingriffe innerhalb = nicht liberalwirtschaftlich


11.11.2007 21:29
Gast
es sind keine eingriffe,sonder rahmenbedingungen

Gartensaisoneröffner ^^
11.11.2007 21:29
Spion Team
sry, meinte @ fernesland


11.11.2007 21:33
Gast
hab das schon verstanden @frauaufmpluto

Gartensaisoneröffner ^^
11.11.2007 21:39
Spion Team
ich werde auch für diesen fehler abbitte tun, eine einfache entschuldigung scheint es ja nicht zu machen... oO aber ruhig weiter im polemischen programm!

für mich sind das staatliche eingriffe. ansonsten kann man sich die bezeichnung liberal klemmen ^^
rahmenbedingungen sollen ein freies wirtschaften sichern, so dass private güter geschützt sind und eine marktliche preisfindung möglich ist, mehr nicht.

alles was darüber hinaus geht ist ein staatlicher eingriff in ein funtionierendes system und führt in irgendeiner weise immer zum volkswirtschaftlichen nachteil.

*sarkasmusein*
außer natürlich in der ddr, da konnte man das mit dem verkauf von menschen und dem absprechen von grundrechten zeitweise kompensieren.
*sarkasmusaus*

Nbler
11.11.2007 21:40
reg. Mitglied
@MiM meines Wissens steht nirgendwo bei Marx, dass die gesetze des Marktes im Soz. abgeschafft werden...

Black B.
11.11.2007 21:41
reg. Mitglied
@FL "doch sie gehen rüber,haben aber eine viel grössere hemmungsschwelle!"

hm versteh ich nciht ganz, mal ein beispiel: ein deutsches unternehmen geht nach china, eröffent dort eine fabrik, schafft sagen wir 1000 arbeitsplätze, produziert waren deren herstellung in deutschland das 4 fache kosten würden, verkauft diese günstigen waren dann nach deutschland aber zu einem preis der fast so hoch ist wie in deutschland produzierte waren, durch diese gewinne können sie dann weitere investitionen in china tätigen und verhelfen dann weiteren 1000 arbeitern in china zu neuem wohlstand diese chinesischen arbeiter erreichen durch ihre arbeit in der fabrik einen wohlstand von dem sie sich ihre selbst produzierten waren leisten können, somit können weitere unternehmen aus deutschland nach china um dort zu expandieren der wohlstand steigt und steigt und somit auch die löhne wodurch die chinesen dann auch irgendwann in der lage sind warena direkt aus europa zu importieren und jetzt stell dir vor du hast hohe einfuhrzölle in europa dann würde das erste unternehmen das diese arbeitplätze in china geschaffen hat garnicht nach china gehen können und würde dann praktisch auf dem deutschen oder eruopäischen markt sitzen der irgendwann gesätigt ist und dann muss es dicht machen


11.11.2007 21:44
Gast
für dich ja-du musst auch noch einiges lernen-wir leben in der sozialen marktwirtschaft,so war es zumindest mal angedacht und gleitet seit dem jeder schützenverein an die börse geht immer mehr vom wege ab.


ich verehre kostolany,but ich sehe einige sachen anders